KFZ Versicherungsvergleich

 

Jeder Autofahrer in Österreich weiß, wie schnell es zu einem fremdverschuldeten, mitverschuldeten oder gar selbst verschuldeten Unfall kommen kann. Darum ist eine gute KFZ Versicherung kein Luxus, sondern ein unabdingbarer Schutz. Die Folgen von Unfällen sind oft mit immens hohen Kosten verbunden. Besonders extrem wird der Kostenaufwand, wenn es sich dabei um Unfälle mit Personenschäden handelt, sei es nun beim Fahrer, den Mitinsassen oder Personen in einem am Unfall beteiligten Fahrzeug. Um sich hier abzusichern, ist eine Autoversicherung und der vorherige KFZ Versicherungsvergleich zu empfehlen.

Gerade, was Personenschäden anbelangt, ist die richtige KFZ Versicherung nicht nur Gewährleistung des Schutzes vor horrenden Endloszahlungen, sondern auch Teil der Verantwortlichkeit eines Autobesitzers gegenüber anderen, die zu Schaden kommen könnten. Bei dem ersten Autokauf stellt sich immer die Frage, welche Art von Versicherung man am besten abschließen sollte. Ob die Entscheidung auf eine Teilkasko Versicherung oder eine Vollkasko Versicherung fällt, ist gewiss teils auch eine Frage der Kosten. Allerdings kann es Ernstfall eines größeren Unfalls schnell zur Reue kommen, nicht ausreichend versichert gewesen zu sein.

Die Teilkasko Versicherung für das KFZ deckt über die gesetzliche Haftpflicht hinaus Schäden am Fahrzeug durch Diebstahl fest mit Fahrzeug verbundener Teile, Blitzschlag, Hagel und Sturm, Glasbruch, Schäden durch Explosionen, Schmorschäden und Unfälle mit Wild ab. Die Vollkasko Versicherung versichert über die Leistungen der Teilkasko Versicherung hinaus, Schäden durch Vandalismus, Schäden durch selbstverschuldete Unfälle, beinhaltet eine gute Absicherung von Personenschäden und kommt bei Diebstahl des Fahrzeugs oder einem Totalschaden für den Wiederbeschaffungswert des Autos auf.

Bei diesen Versicherungen wird in den überwiegenden Fällen eine gewisse Selbstbeteiligung im Rahmen von 150 Euro bis 1.000 Euro angesetzt. Meist wird ein Mittelwert gewählt, jedoch gibt es auch Versicherungsvarianten ohne Selbstbeteiligung. Sollte es sich bei dem Fahrzeug um ein älteres Fahrzeug handeln, bei dem vorausgesetzt wird, dass es nicht über sehr lange Zeit gefahren wird, sollte von der Vollkasko Versicherung am besten abgesehen werden, da beispielsweise der Wiederbeschaffungswert zu gering ist.

Ist die Entscheidung über die Art der Versicherung gefallen, stellt sich die Frage, bei welchem Versicherer man einen Vertrag abschließen soll. Die Konditionen der einzelnen KFZ Versicherer in Österreich sind sehr unterschiedlich. Hier kann ein KFZ Versicherungsvergleich dabei helfen, dauerhaft Prämien bei der KFZ Versicherung zu sparen.

Durch die Wahl des besten Versicherungsschutzes zu den günstigsten Marktbedingungen können jährlich mehrere hundert Euro gespart werden. Allerdings ist die Menge der Versicherungsangebote für KFZ in Österreich für den Laien kaum überschaubar, und ein selbst durchgeführter KFZ Versicherungsvergleich würde eine Unmenge an Zeit in Anspruch nehmen. Darum empfiehlt es sich, die Vergleichsseiten für KFZ Versicherungen in Österreich im Internet aufzurufen.

So werden beim Tarifvergleich von KFZ Versicherungen für Österreich bereits bei drei der günstigsten Anbieter jährliche Gesamtbeiträge von 426 Euro, 531 Euro und 675 Euro errechnet. Die jährliche Haftpflicht würde mit jeweils 154 Euro, 191 Euro und 205 Euro zu Buche schlagen. Dabei liegen dem ersten und dritten Beitrag Deckungssummen von jeweils 100 Mio. Euro zugrunde, dem mittleren Beitrag nur die Summe von 50 Mio. Euro. Das sind jeweils Pauschalsummen. Ein Schutzbrief ist in keinem Fall eingeschlossen, bei allen drei Vergleichsversicherungen sind Sonderausstattungen mit 2.000 Euro, 1.000 Euro und 3.000 Euro mit eingeschlossen.

Allerdings nicht nur beim Kauf des ersten Autos ist ein KFZ Versicherungsvergleich der KFZ Versicherer in Österreich anzustellen. Die verschiedenen Versicherungsangebote können sich im Laufe der Jahre ändern, oder erst im Nachhinein fällt einem Autofahrer auf, dass er nicht die günstigste Versicherung in Österreich gewählt hat. Dann sollte man sich Gedanken über einen Versicherungswechsel machen, der zu ganz erheblichen Einsparungen beitragen kann. Manchmal sind Neukundenvorteile mitzunehmen. Auch dann müssen die Vergleichsseiten der österreichischen Versicherungen zu Rate gezogen werden.

Im Versicherungsverlauf über längere Zeit macht sich bei den zu zahlenden Prämien auch stets die Schadenfreiheitsklasse bemerkbar. Die Prämien sinken, je mehr Jahre unfallfrei gefahren wurde. Dabei beginnt die Erstversicherung stets mit 120 %, stuft sich dann auf je 85 %, 75 %, 65 %, 60 % herunter bis schließlich weiter mit jeweils 5 % bis auf 30 %, als dem niedrigsten Satz gestuft wird. Dies ist bei einem Versicherungswechsel natürlich auch immer mit einzukalkulieren.

Für einen Versicherungswechsel muss die alte Versicherung immer vom Autobesitzer selbst gekündigt werden, und zwar stets zum Ende des Versicherungsjahres mit einer Frist von vier Wochen. Eine außerordentliche Kündigung kann vorgenommen werden, wenn der Versicherer die Beiträge erhöhte oder eine Schadensregulierung vorgenommen wurde. Das ist wichtig zu wissen, bevor ein neuer Vertrag ins Auge gefasst und abgeschlossen wird. Das muss für einen Wechsel beachtet werden.

Beim Betrachten der Versicherungsvergleiche ist darauf zu sehen, welche Konditionen insgesamt angeboten werden. Nicht immer ist der, auf den ersten Blick, niedrigste Preis auch die beste Versicherung. Zu beachten ist, wie hoch die Summen für den Schadenfall, für Personenschäden, die Summen mit und ohne Selbstbeteiligung sind.

Auch die vorgenannte Mitversicherung von Sonderausstattungen im und am Auto sollte, wo es zutreffend ist, ins Auge gefasst werden.
Die KFZ Versicherungs-Vergleichsportale im Internet beinhalten immer konkrete Tarifrechner für jeden Autotyp, sodass erst anonym eine genaue Kosten-Nutzenrechnung aufgestellt werden kann.