Beihilfen

Wie in jedem Staat der Europäischen Union gibt es auch in Österreich die verschiedensten Beihilfen.Unter anderem können Familien und Studenten Beihilfen beantragen.Zu den Beihilfen zählen das schon bekannte Kindergeld,Arbeitslosengeld und die Sozialhilfe.Viele Bürger wissen gar nicht welche Beihilfen ihnen im Einzelnen zustehen.

Gerade für Familien mit Kindern gibt es einige Beihilfen die es lohnt beantragt zu werden.Alle Eltern deren Kinder nach dem 01.01.2002 geboren sind haben Anspruch auf Kinderbetreuungsgeld.Dieses Kinderbetreuungsgeld ist unabhängig vom Einkommen der Eltern.Hierbei ist es egal ob es leibliche Kinder,Pflegekinder oder Adoptivkinder sind.Zu dieser Familienbeihilfe haben alle Eltern die drei oder mehr Kinder haben zusätzlich noch Anspruch auf den sogenannten „Mehrkindzuschlag“.Diese zusätzliche Leistung kann beim Wohnfinanzamt beantragt werden.

Für Säuglinge und Babys gibt es eine Windelförderung.Bei dieser Beihilfe geht es darum statt Wegwerfwindeln,Stoffwindeln zu benutzen und so die Umwelt zu schonen.Schulbeihilfe gibt es für Staatsbürger ab der zehnten Schulstufe.Allerdings bekommen diese Beihilfe nur Bedürftige,hier wird das Einkommen,die Familiengröße und der Familienstand überprüft.Wenn Schüler ab der neunten Schulstufe außerhalb des Wohnortes des Eltern untergebracht werden müssen,steht ihnen,je nach Einkommen der Eltern,eine Heim- und Fahrtkostenbeihilfe zu.

Lehrlinge haben die Möglichkeit Fahrtkostenbeihilfe zu beantragen.Die Antragsfrist für solche Beihilfen endet immer zum 31.12. eines Jahres.Wird der Antrag verspätet eingereicht,werden die Vergünstgungen gekürzt.Studienbeihilfen können je nach Einkommen der Eltern ebenfalls beantragt werden.Österreichische Staatsbürger haben Anrecht auf Wohnbeihilfe.Diese Beihilfe muss ebenfalls bantragt werden und ist Einkommensabhängig.

Es kommt auch darauf an wieviele unterhaltspflichtige Personen im Haushalt leben.Immer wenn sich finanziell etwas ändert,oder man ein Kind bekommt,lohnt es sich Informationen einzuholen.Informationen über Einkommensgernzen und Voraussetzungen bekommt man ganz leicht im Internet oder bei den zuständigen Ämtern.Im Internet hat man sogar die Möglichkeit sich die Anträge kostenfrei herunterzuladen.

Da sich Einkommensgernzen verringern können,ist es wichtig sich auf dem Laufenden zu halten.Alle Anträge die man nicht stellt,obwohl man Anspruch darauf hätte,schmälern das monatliche Einkommen.Keine Behörde der Welt wird Geld bezahlen,wenn nicht vorher ein Antrag gestellt wurde.Dies kostet nur etwas Zeit und man hat nichts zu verlieren, sondern kann nur gewinnen.Solch ein Antrag kostet kein Geld uns wird im schlimmsten Fall nur abgelehnt.Wenn man nach Ablehnung einer Beihilfe der Meinung ist sie sei nicht gerechtfertigt,hat man die Möglichkeit Widerspruch einzulegen.Hierzu muss man nur die vorgeschrieben Fristen beachten und darf sie nicht verstreichen lassen,sonst hat man leider verloren.

Eine neue Chance einen weiteren Antrag zu stellen hat man dann erst wieder ein Jahr später.Mit jedem Antrag den man nicht stellt verliert man Monat für Monat bares Geld.Familien,Schüler und Studierende haben die meisten Möglichkeiten Beihilfen zu bekommen.Es ght bei den Beihilfen nicht darum dem Staat auf der Tasche zu liegen,sondern darum sich monatlich etwas besser zu stellen.Man sollte auf keinen Fall aus Scham solche Anträge nicht stellen.

Viele Menschen die einer geregelten Arbeit nachgehen,können von ihrem Gehalt trotzdem nicht leben.Die Lebenshaltungskosten sind stark gestiegen,so dass man mit ruhigem Gewissen auf die Beihilfen zurückgreifen kann.Manche Beihilfen gibt es sowieso nur zur Überbrückung und sind keine Dauereinrichtung.Hier kostet falsche Scham jeden Monat Geld das man bei Nichtbeantrag einfach nicht zur Verfügung hat.Wenn sogar Großbanken Beihilfen beantragen können und müssen,muss man sich nicht schämen selbst welche zu beantragen.Viele Familien könnten es sich ohne Beihilfen gar nicht leisten ihr Kind studieren zu lassen.Ein Studium zieht sich über viele Jahre und kostet sehr viel Geld.Also immer prüfen ob man Ansprüche auf Beihilfen oder Förderungen hat.