Der Privatkonkurs in Österreich

Wer über einen langen Zeitraum hinweg über seine Verhältnisse lebt und beispielsweise Kredite aufnimmt, die er dann nicht mehr bedienen kann, steht früher oder später vor einem immensen Schuldenberg. Oftmals wachsen die Schulden den Verbrauchern über den Kopf und können aus eigener Kraft nicht mehr abgetragen werden. Für einen wirtschaftlichen Neuanfang kann dann in Österreich nur noch der Privatkonkurs sorgen.

Der Privatkonkurs in Österreich wird offiziell als Schuldenregulierungsverfahren bezeichnet und ist oftmals die Konsequenz der Firmenpleite für den Unternehmer. So kommt der Privatkonkurs in Österreich in der Landwirtschaft ebenso vor, wie beispielsweise bei ehemaligen Einzelhändlern oder privaten Verbrauchern. Ist ein Unternehmer mit seiner Geschäftsidee gescheitert, hat dies üblicherweise immense Schulden zur Folge, die ein Konkursverfahren erforderlich machen. Aber auch Arbeitnehmer, die sich zum Beispiel mit dem Hausbau übernommen haben, sind mitunter gezwungen, den Weg des Privatkonkurses zu gehen. Im Zuge dessen soll der Schuldner entschuldet werden, während die Gläubiger möglichst viel von ihrem Geld zurückbekommen. Die Besonderheit des Privatkonkurses in Österreich besteht darin, dass nicht nur der Betroffene selbst, sondern auch die Gläubiger das Konkursverfahren beantragen können.

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