Die beliebte Geldanlage: Das Tagesgeldkonto
Inzwischen hat bereits jeder vierte Deutsche ein Tagesgeldkonto – und der Trend wird sich in den nächsten Jahren noch verstärken. Denn vermehrt wägen die Kunden auch in Sachen Geldanlagen ganz genau ab und vergleichen detaillierte Angebote miteinander.
Tages- und Festgeldkonten
Die Wünsche der Kunden sind meist dieselben: Liquidität, eine gute Rendite und Sicherheit. Beim Sparbuch hapert es im Bereich Rendite – mehr als 1,0 Prozent Zinsen bekommt man nirgendwo, doch das gleicht nicht einmal die Inflation aus. Also entscheiden sich immer mehr Anleger für Tagesgeld- oder Festgeldprodukte. Während bei einem Festgeldkonto die Sparsummen „fest“ über einen vorher vertraglich vereinbarten Zeitpunkt und zu einem bestimmten Prozentsatz angelegt werden, gibt es beim Tagesgeldkonto keine fixierte Laufzeit.
Der Kunde kann einfach ein Konto eröffnen – und jederzeit frei über sein Geld verfügen. Es gibt keine Kündigungsfristen. Die Auszahlung erfolgt auf das vorher angegebene Referenzkonto. Das Tagesgeldkonto ermöglicht dem Kunden also jederzeit liquide zu sein – für viele Menschen ein wichtiger Anlagefaktor. Zudem ist auch die Rendite deutlich über dem Sparbuchzins: Derzeit bieten die besten Anbieter für die Beträge auf dem Tagesgeldkonto einen Zinsertrag von 2,75 Prozent p.a.
Rundum sichere Geldanlage
Das Tagesgeldkonto ist eine rundum sichere Geldanlage. Seit dem Dezember 2010 sind alle Banken der EU-Länder zur Mitgliedschaft in den nationalen Entschädigungseinrichtungen verpflichtet – dadurch ist jeder Kunde bis zu einer maximalen Summe von 100.000 Euro abgesichert. Viele deutsche Banken bieten ihren Kunden jedoch Schutzpakete, die weit über diese Absicherung hinausgehen und bis in die Millionenhöhe reichen. Sicherheit, Flexibilität und Rendite sind also die wichtigsten Faktoren, die Kunden dazu bewegen, ein Tagesgeldkonto abzuschließen.
Die Tagesgeldkonten der Direktbanken werden über Internet-Banking verwaltet – somit kann man seine Bankgeschäfte ganz einfach von zu Hause aus erledigen und hat die Zinserträge immer und überall im Blick. Einige Banken bieten auch mobile Apps für Smartphones an. Die Kontoeröffnung und die Kontoführung sind bei den meisten Anbietern mit keinerlei weiteren Kosten verbunden.
Eine Mindestanlage ist nur bei einigen wenigen Finanzdienstleistern erforderlich, die meisten verzinsen bereits den ersten eingelegten Euro mit dem angegebenen Zinssatz. Bevor man sich für einen Anbieter entscheidet, sollte man sich genau anschauen, wie lange die angegebenen Zinsen garantiert werden. Zum Thema findet man mehr Informationen auf http://www.arbeitsgemeinschaft-finanzen.de.
Bildquellenangabe: Petra Bork / pixelio.de
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