Kredite für Arbeitslose
Leider kommt es in der heutigen Zeit öfter vor, dass der Arbeitsplatz nicht mehr ganz so krisensicher ist wie früher und Arbeitnehmer haben immer mehr die Arbeitslosigkeit als Gedanken im Hinterkopf.
Falls man dann wirklich betroffen ist, muss man sich finanziell einschränken aber das gelingt leider nicht immer. Denn die Lebenshaltungskosten steigen und oft ist sparen gar nicht mehr möglich. Selbst die alltäglichen Dinge, die man zum Leben braucht kauft man nicht mehr so nebenbei ein.
Viele arbeitslose Menschen denken dann daran einen Kredit aufzunehmen, um eventuell alte große Kredite abzulösen und eine kleinere Rate zurück zu zahlen oder die Dinge kaufen zu können, die kaputt gegangen sind, wie z.B. Waschmaschine oder PC.
Aber leichter gesagt als getan. Die üblichen Kreditgeber wie Banken geben Kredite nur dann frei, wenn man einen gesicherten Arbeitsplatz und ein gesichertes Einkommen hat. Einen Kredit als „Nichtbeschäftigter“ zu bekommen ist also fast unmöglich. Jedoch sollte man natürlich erst mal bei seiner Hausbank nachfragen.
Denn auch die Hausbank verdient bei Kreditvergaben. Ist man vielleicht schon jahrelang Kunde bei seiner Bank und konnte das Konto gut führen, wird das persönliche Gespräch mit dem Bankberater vielleicht doch nicht ganz aussichtslos sein.
Grundlage hierfür ist allerdings eine sehr gute Vorbereitung für das Gespräch und der gewünschte Kredit sollte keine unerreichbare Wunschsumme sein, sondern ein Betrag, der realistisch gesehen auch trotz vorübergehender Arbeitslosigkeit wieder zurückzuführen ist. Des Weiteren sollte man die passenden Unterlagen wie Arbeitslosengeld Bescheid, finanzielle Verpflichtungen, Ausgaben usw. zum Termin mitnehmen und dem Bankberater das Gefühl geben, das man sich gut vorbereitet hat, und sich bewusst ist, welche Verpflichtung man eingeht.
Jedoch sollte man nicht den Mut verlieren und einfach über alternative Kreditinstitute nachdenken und sich genauere Informationen einholen.
Wenn man sich im Internet auf die Suche begibt, wird man nach einiger Zeit über verschiedene Seiten stoßen, die diverse Kreditinstitute aufzeigt.
Doch hier sollte man erst mal vorsichtig sein und die Seriosität des Kreditgebers überprüfen. Dies kann man auch über das Internet recherchieren.
Auch sollte man sich verschiedene Angebote einholen und diese vergleichen. Wie hoch sind die Zinssätze? Wie lange ist die Laufzeit des Kredites? Bin ich fest an eine Ratenhöhe gebunden oder kann die Ratenhöhe nach Absprache variieren? Oftmals kann man bei privaten Kreditinstituten die Ratenhöhe nach oben hin ändern, sodass sich die Laufzeit verkürzt und man weniger Zinsen zahlen muss.
Natürlich ist es auch möglich falls man wieder in ein Beschäftigungsverhältnis kommt die restliche Kreditsumme auf einmal zurückzuzahlen, sodass man eine finanzielle Belastung weniger hat.
Oder ist der Abschluss des Kredites abhängig davon, dass ich noch gleichzeitig einen Bausparvertrag abschließen muss als sogenannte Sicherheit?
Dann sollte man wirklich noch mal genau darüber nachdenken, wie hoch die finanzielle Belastung am Ende dann wirklich ist.
Es ist möglich im Internet schon mal verschiedenen Kreditrechner auszuprobieren, natürlich nur solche die Kredite für Arbeitslose anbieten, und dann schon mal grob zu vergleichen. Hat man sich dann für einen Kreditgeber entschieden, ob nun Maxda, Creditrolo, Smava usw. wird ein Anruf alle weiteren Fragen klären.
Oftmals bieten solche Kreditinstitute auch Kredite ohne Schufa an. Die Summe beträgt dann allerdings bis maximal 3500 Euro, das ist von Kreditanbieter zu Kreditanbieter verschieden, aber mit solch einem Betrag kann man zumindest die Dinge, die am wichtigsten sind, ablösen oder klären.
Diese Kredite werden von Schweizer Banken bewilligt.
Hat man sich dann für ein privates Kreditinstitut entschieden, wird ein Termin mit einem persönlichen Berater vereinbart, der allerdings auch noch mal Geld kostet. Dieser wird dann vor Ort bei Ihnen zu Hause die Unterlagen prüfen und kann schon mal einen unverbindlichen positiven oder negativen Vorbescheid geben.
Auch bei diesem Termin sollte man gut vorbereitet sein, und ehemalige Gehaltszettel, Bewilligungsbescheide vom Arbeitsamt und alle weiteren finanziellen Verpflichtungen offen dar legen können.
Die Unterlagen gehen dann aber noch mal an die hauseigenen Kreditprüfer und dann wird entschieden, ob der Kredit bewilligt wird oder nicht.
Die Antwort wird dann per Post zu geschickt. Hat man eine positive Antwort erhalten, wird das Geld sehr schnell auf das eigene Konto überwiesen und steht so zur freien Verfügung bereit.
Die Raten werden dann monatlich an die Schweizer Bank zurückgezahlt. Diese Bank wird dann auch für weitere Fragen der Ansprechpartner sein.
Jedoch sollte man nicht vergessen, dass auch die privaten Kreditinstitute die Bonität des Kunden prüfen werden.
Sicher wird man auch auf private Geldgeber stoßen, wenn man weiter im Internet sucht. Jedoch sollte man diese Seiten schnell überlesen, denn dort wird man für sehr lange Zeit an den Kreditgeber gebunden sein und die Zinsen werden eine sehr hohe Belastung darstellen.
Im Großen und Ganzen sollte man sich aber darüber im Klaren sein, dass ein Kredit oftmals nicht die Lösung für ein finanzielles Problem ist, sondern zu einem noch größeren finanziellen Problem werden kann.
Deshalb ist es sehr wichtig abzuwägen, ob ein Kredit wirklich von nutzen ist. Entscheidet man sich dann doch dafür, sollte man die Sache gut überlegt angehen.
- Banktest.comBank Text – Für mehr Transparenz im Banksektor
- BMF – FinanzamtBMF und Übersicht zu Finanzämtern
- Finanzen allgemeinDiskussion und Tipps zu Finanzen im Allgemeinen
- KreditvergleichTipps und Details zum Kreditvergleich