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Aktienkurse





In Österreich gibt es eine große Börse und diese befindet sich in Wien. Es werden hier nicht nur österreichische und internationale Aktien gehandelt, es werden hier auch viele Aktien aus der osteuropäischen Region gehandelt. Einst waren diese Regionen ein großes Land und das ist wohl noch immer nicht ganz in Vergessenheit geraten.

Der osteuropäische Raum ist durch den Eisernen Vorhang stark geprägt worden. Das ist aber zum Glück schon wieder ein paar Jahre her und auch in Osteuropa kann die Wirtschaft sich gut entwickeln, entwickelt sich oft sogar besser und schneller als im Westen. Billige Löhne und wenig Nebenkosten machen das möglich. Somit können AGs in diesem Raum beträchtliche Gewinne erwirtschaften und mit hohen Kursgewinnen arbeiten. Dieses bedingt, dass der Anleger in Wien sehr interessante Aktien handeln kann. Es kann sich also lohnen ein Depot in Österreich zu eröffnen um hier Aktien zu handeln.

Wer sich nun dazu entscheidet in Österreich Aktien zu kaufen, der wird aber nicht allein auf den Aufschwung in Osteuropa setzen können. Die Aktienmärkte sind international eng miteinander verflochten. Die Börsen sind voneinander abhängig. Wenn es sich um ein wirtschaftlich weniger bedeutendes Land wie z.B. Ägypten handelt, dann wird es für die Anleger in Österreich nicht sonderlich schlimm sein, wenn die Aktienkurse hier einbrechen.

Dieses wäre dann regional zu werten. Ägypten ist für den globalen Welthandel nicht eines der wichtigen Länder und kann ersetzt werden. Würden nun aber die Aktien in Tokio, in Peking oder in New York einbrechen, dann würde dieses die Anleger auf der ganzen Welt treffen. Es handelt sich hierbei um Börsen von internationaler Bedeutung, wenn es hier zu einem Kurseinbruch kommt, dann handelt es sich um Gründe die nicht nur die Region sondern auch die gesamte Welt betreffen.

Ungeklärt ist z.B. die Zukunft von General Motors. Wenn dieser Multimilliarden Dollar Konzern sich nicht irgendwie retten kann und seine Auflösung verkünden müsste, dann würde eine ganze Dominoreihe zum kippen kommen. Die Zulieferer und Versorger, die an GM hängen würden alle in den Konkurs gehen, Zehntausende ständen auf der Straße, GM würde die Verbindlichkeiten gegenüber den Kreditgebern nicht einhalten und diese würden aufgrund dessen rapide im Kurs verfallen. Eine ganze Kette von Einbrüchen kommt zusammen und rast wie eine Flutwelle einmal um die gesamte Welt.

Auch die Börse in Wien befindet sich in der Abhängigkeit zur Weltwirtschaft und zur Entwicklung in der Welt. Wenn auf der anderen Seite der Welt ein Dinosaurierunternehmen in sich zusammen bricht, dann bricht auch Wien ein. Der Anleger kann somit leider nicht sagen: „Ich bin in Wien, hier ist es erst einmal alles sicher, mir kann nichts passieren.“

Passieren kann auf dem Aktienmarkt immer etwas und nicht alles kann vorhergesehen werden. Japan wartet auf ein großes Erdbeben mit einer gewaltigen Verwüstung aber wann dieses Ereignis eintritt steht in den Sternen. Jeder Anleger, der dann gerade nicht sein ganzes Geld in Aktien investiert hat ist nun ein Gewinner denn die Kurse werden massiv einbrechen.

Nun gewinnt jeder der genügend Bargeld beisammen hat und abwartet, bis der Akteinmarkt einen Boden findet. Wer nun kauft kann mit satten Gewinnen rechnen denn nach der Zerstörung Japans erfolgt ein gewaltiger Wideraufbau und hier muss man als Anleger einfach mit verdienen.

Leider kann den Anlegern keiner sagen, wann es zu einem gewaltigen Aktiencrash kommt, diese treten immer ganz unverhofft auf. Selbst wenn General Motors jetzt schon wüsste, dann in einem halben Jahr der Ofen endgültig aus ist würden sie sich dieses nicht anmerken lassen weil es dann schon sofort um sie geschehen wäre.

Die wichtigsten Information werden den Anlegern leider oft vorenthalten um gewissen Reaktionen zu verhindern. Wer somit an richtige Insiderinformationen gelangen kann ist klar im Vorteil und kann auf der Höhe verkaufen und im Tal zurück kaufen. Es ist aber für den Anleger sehr schwierig an solche Insiderinformationen heran zu kommen. Es gibt einige Börsenzeitschriften, auch in Österreich. Diese geben dann vor diese sogenannten Insiderinformationen preis zu geben. Aber jeder andere Leser wird auch informiert.

Dennoch sind diese Zeitungen eine große Hilfe um in die Kauf- und Verkaufentscheidung zu einem Posten einzufließen. Wenn allen Anlegern einer Aktie nun glaubhaft erklärt wird, dass diese Aufträge verloren hat und nun erst einmal keine Gewinne und somit keine Kursgewinne eingefahren werden können, dann werden viele Anleger gleichzeitig verkaufen und zwangsläufig bricht der Kurs ein.

Wer sich nicht informiert, der wird diese Entwicklung an den Aktienkursen ablesen und sich ärgern. Hätte dieser Anleger auch direkt verkauft, dann hätte er vielleicht noch Gewinne retten können, so steht er mit einem Verlust da ohne Aussicht auf direkte Besserung. Die Informationen über die Börsenmagazine können somit ganz direkt über die Beeinflussung der Anleger die Aktienkurse nach oben oder unten treiben. Nun heißt es für den Anleger immer am Ball bleiben, mit der Masse schwimmen und ein wenig schneller sein als die meisten anderen. Wer das schafft, der wird im Schnitt besser wirtschaften als jemand, der sich nicht genügend informiert.

Bei den Aktienkursen muss man immer berücksichtigen, dass es Mitspieler gibt, die nicht fair sind. Beispiel: Ein Großunternehmen ist daran interessiert einen Zulieferer zu übernehmen. Dieser steht aber mit kräftigen Kursen da und ist teuer, es gibt kaum Anteile auf dem Markt um den Aufkauf zu beginnen. Somit gibt das Großunternehmen einige Aufträge ab die es dann storniert und den Zulieferer für nicht absehbare Zeit ohne Arbeit stehen läst. Somit werden die Kurse sprungartig einbrechen.

Die Anleger werden die Aktien fallen lassen wie heiße Kartoffeln. Nun werden die Anteile frei und um nicht der Böse zu sein werden sie verdeckt aufgekauft. Dieses Verhalten wird aber an den Aktienmärkten gar nicht gerne gesehen und meistens aufgedeckt um dem entgegen zu wirken. Ansonsten wären Kleinaktionäre nur noch der Spielball der Großen und die noch größeren würden mit diesen spielen. Eine Situation, die für den Aktienmarkt nicht gut wäre.

Der Anleger kann auch in Wien davon ausgehen, dass er fair behandelt wird. Es liegt aber ganz allein bei ihm günstig zu kaufen und teurer wieder zu verkaufen. Wann der richtige Zeitpunkt ist wird dabei keiner wirklich exakt sagen können. Aktienhandel ist auch in Wien immer wieder eine Glückssache.

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Den Aktienkurs bestimmter Unternehmen gibt es in vielen Fällen auch direkt auf der Unternehmens-Webseite zum Abrufen.