CFD Handel

CFDs – bringen Finanzmärkte zum Katapultieren

Die sogenannten CFDs ermöglichen einfaches, schnelles und effektives Handeln mit Hebel!
CFDs sind Contracts for Differences und stellen in der Regel Differenzgeschäfte ohne Laufzeitbeschränkung dar. Somit ermöglichen sie die Spekulationen mit Indizes, Aktien, Währungen, Rohstoffen und Zinsprodukten, ohne dass der Handelnde im effektiven Besitz dieser Basiswerte sein muss. Die CFDs spiegeln 1:1 den Preis der Basiswerte wider. Der Gewinn bzw. Verlust wird von der Höhe der Differenz zwischen Einstiegs- und Ausstiegspreis bestimmt.

Was sind CFDs genau? Ein Definitionsversuch.

Die Abkürzung CFD kommt vom englischen Begriff Contract for Difference und bedeutet auf Deutsch Differenzkontrakt. Ein CFD stellt somit ein Ausgleichsgeschäft zwischen dem Kauf- und Verkaufspreis eines Basiswertes dar und kann dem Bereich derivater Finanzinstrumente zugeordnet werden. Differenzkontrakte können mit anderen üblichen Derivaten wie zum Beispiel Optionsscheinen und Hebelzertifikaten verglichen werden, sind jedoch wesentlich transparenter und einfacher in ihrer Handhabung.

Folgendes Beispiel soll der Veranschaulichung eines CFD-Handels dienen: Der Handelnde erwirbt beispielsweise ein Aktien-CFD (noch als „long“ bezeichnet); dieser Differenzkontrakt ersetzt die tatsächlich zu Grunde liegende Aktie, bietet dem Inhaber jedoch alle Vorzüge, die eine Steigerung des Aktienwertes üblicherweise mit sich bringen würde. Der Besitz eines Aktien-CFDs gibt dem Handelnden jedoch kein Recht auf den Erwerb der zu Grunde liegenden Aktie und der kann demzufolge über keine Aktionärsrechte verfügen.

Beim Verkauf des Aktien-CFDs (noch als „short“ bezeichnet) verdient der Handelnde am Wertverlust der Aktien, muss jedoch die zu Grunde liegende Aktie nicht aushändigen, da er diese auch nie besessen hat.

Kapitaleinsatz
Der Handelnde braucht bei Geschäften mit CFDs lediglich einen Bruchteil vom tatsächlichen Kaufpreis des entsprechenden CFDs bzw. des Basiswertes. Dieser Kapitalanteil dient als eine Sicherheitsleistung noch Margin genannt und wird beim Handeln hinterlegt. Auf diese Weise benötigt der Interessent nur einen niedrigeren Kapitaleinsatz und kann somit höheres Volumen handelt. Dadurch wird das eingesetzte Kapital gehebelt.

Der CFD ist am zu Grunde liegenden Basiswert gekoppelt und kann mit diesem genauso fallen und steigen. So werden die Gewinne sowie auch die Verluste gehebelt. Durch die Differenz zwischen dem Einkaufspreis und dem Ausgangs- bzw. Verkaufspreis kommt der Gewinn oder Verlust zustande, und das 1 zu 1, jedoch bei
niedrigerem Kapitaleinsatz. Daher kommt auch die oben genannte Bezeichnung „Differenzgeschäft“ zustande.

Anbieter

Es gibt zahlreiche Broker, die den Handel mit CFDs anbieten. Beim Daytrading besetzen RBS, CMC Markets und IG Markets die obersten Plätze unter den Brokern. Diese überzeugen durch geringe Finanzierungskosten, breite Produktpaletten und unterschiedliche Kontotypen.

Außerdem ist es empfehlenswert, dass Sie als potenzieller Anleger den CFD-Handel zuerst einmal ausprobieren. Fast alle CFD-Broker ermöglichen beim Einstieg die Eröffnung eines kostenlosen und unverbindlichen Demokontos. Mit diesem Demokonto handeln Sie mit virtuellem Startkapital und können somit kein „echtes“ Geld verlieren.
Informativ für Einsteiger sind ebenfalls die ausführlichen Plattformtrainings der Anbieter. Mit der optimalen Unterstützung finden sich potenzielle Anleger schnell zurecht und lernen alle Facetten des CFD-Handels und der Handelsplattformen ausführlich kennen, bevor es mit realem Geld in den Livehandel geht.

Ein Demokonto bietet den ersten Zugang zur Tradings-Welt und ermöglicht das Handeln mit Aktien, Fonds, Zertifikaten, Anleihen, ETFs und selbstverständlich auch mit CFDs. Die Broker bieten dem Handelnden die Möglichkeit, ein Demokonto mit Depot bei einer Bank (in der Regel handelt sich um eine Bank für Investments und Wertpapiere) in nur wenigen Schritten zu eröffnen. Ohne Risiko können Sie somit den spannenden CFD-Handel erkunden, über eine Laufzeit testen und mit virtuellem Geld statt Eigenkapital handeln.

Vorteile und Risiken von CFDs
Einerseits kann der CFD-Handel im Vergleich mit anderen Finanzinstrumenten durch erhebliche Vorteile überzeugen. Andererseits ist er selbstverständlich auch mit gewissen Risiken verbunden. Bevor Sie mit Ihrem Eigenkapital handeln, sollten Sie alle Vorteile und die möglichen Risiken gründlich kennenlernen.

– Die Vorteile

CFDs ermöglichen eine Gewinnerzielung sowohl bei fallenden als auch bei steigenden Kursen. Beim CFD-Handel können Anleger Long sowie auch Short gehen. Darin besteht einer der größten CFD-Vorteile, da die Anleger auf diese Weise fast immer gewinnbringend handeln können: Einerseits können Sie CFDs erwerben, wenn steigende Kurse in Sicht sind, somit „long“ gehen und dann wieder zu einem höheren Kurs verkaufen und am Differenz einen Gewinn erzielen.

Andererseits können Sie CFDs dann verkaufen, wenn fallende Kurse zu erwarten sind, somit „short“ gehen und die CFDs zurückkaufen wenn die Kurse gefallen sind und der Preis deutlich niedriger ausfällt.
Die Option auf steigende und fallende Kurse zu setzen, bietet die Möglichkeit in jeder Marktlage aktiv zu sein und besonders von volatilen Märkten zu profitieren.

Keine Volatilitätseinflüsse, keine Laufzeitbegrenzung
Die CFDs sind Derivate mit hoher Transparenz und Kursen, die fast 1 zu 1 die Kurse der zugrundeliegenden Basiswerte abbilden. Der Handelnde mit CFDs profitiert zu 100% nur von der Kursveränderung des entsprechenden Basiswertes. Die Preise und dementsprechend auch der Gewinn werden von anderen Faktoren wie Laufzeit und Schwankungsbreite nicht beeinflusst. Den CFDs liegt in der Regel keine Laufzeitbegrenzung zu Grunde und sie können somit über mehrere Wochen, Monate oder Jahre gehalten werden.

Im Vergleich zu Optionsscheinen und Hebelzertifikaten sind CFDs transparenter und einfacher zu handhaben. Sie können sowohl zur Spekulation als auch zum Hedging erfolgreich eingesetzt werden. Bei Optionsscheinen und Hebelzertifikaten müssen Anleger das passende Produkt unter Berücksichtigung von zahlreichen Faktoren wie Laufzeit, Basispreis, Volatilität, Emittent und anderen Kennzahlen mühsam heraussuchen. Beim CFDs wird dagegen jeder Basiswert mit einem einzigen Produkt abgebildet.

Ein weiterer Vorteil von CFD besteht darin, dass bei diesen Derivaten kein Zeitwertverlust besteht. Ausschlaggebend für die Preisbildung von CFDs ist nur der Kurs des Basiswertes. Somit kann der Anleger kein Geld aufgrund abnehmender Restlaufzeit verlieren, wie das der Fall bei Optionsscheinen ist.

Mit niedrigem Kapitaleinsatz werden hohe Volumina gehandelt
Beim CFD-Handel muss der Anleger lediglich einen Bruchteil des am Markt bewegten Kapitals als Sicherheitsleistung (noch Margin) hinterlegt werden. Dadurch können Interessenten bereits mit geringem Kapital große Positionen und hohe Volumina handeln. Durch den Handel auf Margin kommt auch der sogenannte Hebeleffekt zustande. Bei Index-CFDs beträgt die Höhe der benötigten Sicherheitsleistung ca. 2%, bei Aktien-CFDs auf deutsche Blue-Chips bei ca. 5%.

CFDs ermöglichen zudem eine Bestimmung des effektiven Hebels mittels Steuerung der Positionsgrößen. Wenn Sie über feste Marginsätze verfügen, ergibt sich daraus auch ein fester Hebel für Ihre Positionen. Wenn Sie beispielsweise 5% Margin hinterlegt haben (1/20 des bewegten Kapitals in diesem Wert), so würde für diese Position ein Hebel in Höhe von 20 wirken. Zudem können Sie selbst entscheiden, wie hoch der Hebel sein soll. Wenn Sie Ihren gesamten Kapital, der auf dem Markt bewegt wird, selbst bestimmen, entscheiden Sie dabei auch wie hoch der Hebel bezogen auf Ihr gesamtes Kontoguthaben sein wird. Beispiel: wenn Ihr effektiver Hebel fünf betragen muss, so muss sich der Gesamtwert all Ihrer offenen Positionen auf das Fünffache Ihres Kontoguthabens belaufen.

Onlinebroker bieten zudem oft kostenlose Realtime-Push-Kurse, die eine blitzschnelle Reaktion auf Marktereignisse ermöglichen. Geworben wird auch damit, dass beim CFD-Handel die vom Wertpapierhandel bekannten An- und Verkaufsgebühren entfallen können. Nur beim Handel mit Aktien-CFDs wird eine geringe Ordergebühr fällig.

Beim CFD-Handel müssen Anleger keine Knock-out-Schwellen befürchten, d.h. dass Sie beim Erreichen einer vorher definierten Schwelle nicht automatisch aus dem Markt genommen werden können und somit über einen größeren und flexibleren Handlungsspielraum verfügen.

– Die Risiken
Beim CFD-Handel bestehen selbstverständlich die üblichen Kursrisiken.
Da sich die Kurse der CFDs genau so entwickeln wie die Kurse der zugrundeliegenden Basiswerte, wirken sich die Einflüsse auf den Kurs des Basiswertes ebenso auch auf den CFD aus.

Die Hebelwirkung kann auch negativ sein und gegen Sie gerichtet werden. Wenn Sie mit niedrigeren Margins ins Geschäft steigen, ist der tatsächlich bewegte Kapital viel höher. Das bedeutet: Je mehr Kapital bewegt wird, desto höher kann der entsprechende Verlust ausfallen. Besonders negativ kann die gegen Sie gerichtete Hebelwirkung in sogenannten Fast Markets ausfallen, wo Marktereignisse mit schnellen und großen Kursbewegungen stattfinden. Im Extremfall kann die Hebelwirkung auch zum Totalverlust führen und sogar eine Nachschusspflicht verursachen.

Gefährlich sind auch Positionen, die über Nacht gehalten werden – dabei besteht das Risiko eines großen Kurssprunges (Gap), wobei das rechtzeitige Schließen der Position eventuell nicht mehr möglich sein wird. Ein derartiger Gap kann jedoch auch zu Ihren Gunsten entstehen.