Gratis Konto

In Österreich ist das Gratiskonto nicht so gängig wie in Deutschland. Gibt es in Deutschland Anbieter für ein kostenloses Girokonto ohne Vorraussetzung, so wird in Österreich ein Gehaltseingang oder eine durchschnittliche Mindestdeckung des Kontos vorausgesetzt. Wem das nun zu blöd ist, der kann zur DKB gehen.

Es entstehen keine Nachteile da ohnehin online gebucht wird. Die DKB ist eine führende Direktbank mit sehr guten Konditionen. Wer in Österreich zur DKB geht, der wird für Überweisungen jedoch die IBAN- und BIC- Nummer angeben müssen. Überweisungen in Österreich würden sich für dieses Konto sozusagen im Ausland befinden. Aber dieses sollte kein Hindernis sein um zur DKB zu gehen. Das Girokonto ist kostenlos, es wird eine kostenlose Visakarte angeboten und auf dieser hat der Kunde sogar noch 1,65% Verzinsung.

Es handelt sich um eine Direktbank, somit wird das Girokonto mit Kreditkarte auch online beantragt. Dieses geht schnell und unbürokratisch und die wesentlichen Unterlagen werden einem umgehend zugeschickt. Dieses ist bei den österreichischen Banken natürlich nicht anders. Wer bei der DKB die kostenlose Visakarte nutzt kann weltweit bargeldlos Geld abheben. Die DKB ist eine Testsiegerbank in Deutschland und ist auch für Österreicher sehr interessant.

Natürlich gibt es auch österreichische Anbieter für ein Kostenloses Girokonto. Dieses wäre unter anderem die Easy Bank. Ohne einen Gehaltseingang wird eine monatliche Gebühr von 4,39 Euro fällig. Es ist aber kein Mindestgehalt notwendig. Für Schüler, Studenten und Auszubildende ist das Konto ohnehin kostenlos. Wer auf dem Konto durchschnittlich 2500 Euro liegen hat ist von der monatlichen Gebühr auch komplett befreit.

Zu dem Konto gehört die easy Karte, eine Kreditkarte, entweder eine Master Card oder eine Kreditkarte von Visa und ein kostenloser Onlineservice. Das Kapital ist mit bis zu 100000 Euro pro Person abgesichert. Es wird eine Guthabensverzinsung von 0,25% geboten und ein Überziehungszins von 9% wird berechnet. Das sind gute Konditionen für ein Girokonto.

Die Nutzung des Girokontos mit Buchungen und Daueraufträgen ist kostenlos. Das alles ist kostenlos aber für gewissen Leistungen wird dann doch eine Gebühr erwartet. Mahnungen kommen mit 30 und danach 50 Euro wirklich teuer. Wer mit der Kreditkarte Bargeld abheben möchte muss auch eine Gebühr bezahlen. Somit ist der Kontoinhaber auf die Bankomatkarte mit zugehörenden Automaten angewiesen.

Auch die Sparda Bank in Österreich bietet das kostenlose Girokonto an, dies gilt aber nur für Mitglieder der Genossenschaft. Wer noch kein Mitglied ist, der kauft einmalig einen Genossenschaftsanteil für 50 Euro und kann dann das kostenlose Girokonto beantragen. Das Girokonto ist aber erst dann kostenlos, wenn ein Gehaltseingang auf dem Konto verbucht wird. Dafür sind Überweisungen EU weit kostenlos. Es wird Telefon- und Onlinebanking geboten.

Ein Nachteil ist aber, dass die Bankomatkarte von Mastro jedes Jahr 22 Euro kostet. Somit ist dieses Girokonto dann leider nicht wirklich kostenlos. Auch die Guthabensverzinsung fällt mit 0,125% recht niedrig aus und der Überziehungszins mit 9,75% ist nicht der günstigste. Wer über 21,80 Euro Zinsen pro Quartal bezahlt muss für das Girokonto wieder zahlen, pro Quartal werden 5,62 Euro fällig.

Immerhin sind Kontoauszüge kostenlos. Wenn ein Dauerauftrag wegen mangelnder Deckung nicht ausgeführt wird, dann wird eine Gebühr fällig. Für Mahnungen werden 5,20 und danach 26,85 Euro fällig. Das Konto der Sparda Bank ist im Gegensatz zu anderen Banken immer noch günstig aber wer eine Bankomatkarte nutzen möchte, der zahlt drauf.

Es gibt auch noch die PSK Bank mit der PSK Konto Box. Wer einen regelmäßigen Gehaltseingang hat, der kann auch hier ein Girokonto kostenlos nutzen. Ab einem Durchschnittssaldo von 880 Euro ist das Konto komplett kostenlos. Eine kostenlose PSK Mastrokarte gehört zu dem Girokontos dazu. Bis zu 30 Buchungen im Quartal sind kostenlos.

Der monatliche Kontoauszug wird einem nach Hause geschickt. Es wird natürlich Internetbanking angeboten aber wer dennoch seine Aufträge lieber schriftlich einreicht, der erhält gelbe Kuverts zum kostenlosen Versand. Wer jedoch einmal weniger als 880 Euro im Schnitt als Guthaben verbuchen muss, der muss im Quartal eine Gebühr von 13,50 Euro bezahlen.

Wer mit 30 Buchungen im Quartal nicht auskommt, der zahlt für jede weitere Buchung 15 Cent. Eine manuelle Buchung am Schalter kostet einen Euro. Für das eingezahlte Geld wird eine Verzinsung von 0,125% angeboten. Der Überziehungszins ist mit 13,25% leider ungünstig. Die Studentenkonten sind jedoch mit 0,5% verzinst und die Überziehungszinsen liegen bei 9,5%. Studenten werden somit ein wenig gesponsert.

Es wird auch von der BankDirekt ein kostenloses Gehaltskonto geboten. Ein Mindesteingang von 1500 Euro ist aber leider nötig und es muss ein anderes Konto dieser Bank genutzt werden. Ansonsten kostet das Girokonto 6,04 Euro im Monat. Es gibt bei der Einhaltung der Bedingungen eine gratis Maestro Bankomatkarte.

Auch die Überweisungen sind kostenlos. Es wird eine kostenlose Kreditkarte von Visa oder MasterCard geboten. Auch die Daueraufträge sind kostenlos. Eine Kartensperrung ist mit 14,53 Euro recht günstig. Sollte die Bank die Karte wegen einer Überziehung sperren, dann werden 36,33 Euro berechnet. Es wird eine Guthabensverzinsung von 0,125% angeboten, die Überziehungsgebühr beträgt moderate 7,250%. Es wird jedoch ein weiterer Überziehungszins von 6% berechnet wenn das Konto ausgeschöpft ist. Somit ist dieses Konto für Leute mit ständiger Überziehung ein gutes Angebot. Aber jeder, der hier kein anderes Angebot nutzt und nicht wenigstens einen Gehaltseingang von 1500 Euro hat muss für dieses Girokonto bezahlen. Dann wird auch eine Gebühr für die Maestro Bankomatkarte von 11,26 Euro fällig.

Die direktanlage.at bietet den Kunden ein kostenloses Girokonto wenn sie ein Depot bei dieser Bank unterhalten und einen Depotwert von 5000 Euro nicht unterschreiten. In dieser Situation ist das Girokonto kostenlos. Auch die Buchungen sind kostenlos. Es gibt eine kostenloses Maestro Bankomatkarte. Das Internetbankig ist im Paket kostenlos enthalten.

Die Bankomatkarte kann im Eu Raum kostenlos genutzt werden. Auch Überweisungen in der gesamten EU bis zu 50000 Euro sind kostenlos. Das Guthaben wird mit 0,125% verzinst. Ein Sollzinssatz von 6,975% wird berechnet, hinzu kommt ein Überziehungszins von 4,5%. Eine Master ClassicCard gibt es für 20,50 Euro dazu. Wer mit der Kreditkarte Geld abhebt, der zahlt 3,63 Euro oder darüber hinaus 3% vom Betrag. Dieses Girokonto ist somit nicht wirklich kostenlos wenn ein kostenpflichtiges Depotkonto mit unterhalten werden muss. Wer in Österreich aber ein Depot braucht und eine Mindesteinlage von 5000 Euro nicht unterschreiten wird, der kann hier ein kostenloses Girokonto nutzen.

Welches ist für den Österreicher nun im Vergleich das günstigste Girokonto? Hier fällt die Entscheidung auf das DKB Girokonto Cash. Auch ohne einen Gehaltseingang ist dieses Konto mitsamt der Kreditkarte kostenlos. Eine Verzinsung von satten 2,05% wird auf die Visakarte geboten. Es fallen für die normale Kontonutzung keine Gebühren an. Es kann nach belieben gebucht werden.

Mit der Visakarte kann weltweit kostenlos Bargeld abgehoben werden und eine Gebühr für das Bezahlen fällt auch nicht an. Die Sache hat jedoch einen kleinen Schönheitsfehler: Es handelt sich um eine deutsche Direktbank. Wer als Österreicher lieber in Österreich bleibt und nicht mit IBAN und BIC arbeiten möchte, der wird eines der Konten der österreichischen Banken nutzen müssen. Hier ist das kostenlose Girokonto aber immer an Bedingungen gebunden.

Diese müssen also eingehalten werden. Es wäre also abzuschätzen von welcher dieser Banken die Bedingungen am besten eingehalten werden können. Diese Bank kann dann gewählt werden. Wer seine Karten nicht sperrt und nicht über seine Limits hinausschießt, der hat auch keine teuren Gebühren oder Mahnungen zu bezahlen. In Österreich besteht also noch Entwicklungsbedarf für ein kostenloses Girokonto ohne Bedingungen, die der Kontoinhaber erfüllen muss.

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