Staatsanleihen

Als Staatsanleihen bietet Österreich den Bundesschatzbrief an. Dieses sind die Wertpapiere des Landes Österreich. Österreich garantiert für die verzinste Auszahlung. Solange Österreich nicht den Staatsbankrott erklärt sind die Bundesschatzbriefe als die Staatsanleihen auch etwas wert.

Österreich arbeitet für die Bundesschatzbriefen mit einigen Vorteilen gegenüber anderen Ländern. Die Bindungsfrist kann sehr kurz bemessen werden, mit nur einem Monat ist der Anleger dabei. Die Verzinsung für die kurzfristige Staatsanleihe fällt relativ günstig aus. Jedoch wird der Zins ohne Zinseszins erst im Nachhinein auf die Staatsanleihe gerechnet. Dadurch ist die Verzinsung für langfristige Staatsanleihen etwas schlechter, da kein Zinseszins für den Anleger arbeitet.

Alternative Sparprodukte mit hohen Zinsen



Wer sich für den Bundesschatzbrief von Österreich interessiert, der sollte erst einmal die Webseite bundesschatz.at besuchen. Dieses ist die offizielle Website für die Ausgabe der Bundesschatzbriefe. Damit der Anleger diese erwerben kann benötigt er ein Konto bei bundesschatz.at. Dieses Konto ist komplett kostenlos.

Es fallen keinerlei Gebühren an. Auch der Erwerb der Bundesschatzbriefe ist komplett Gebührenfrei. Um das Konto zu eröffnen wird das online abrufbare Eröffnungsformular aufgerufen und ausgedruckt. Dieses wird ausgefüllt und mit der Kopie des Personalausweises an das Servicecenter für bundesschatz.at geschickt. Nun erhält der Kontoeröffner seine Zugangsdaten und kann online das Konto einsehen und kann dort seine gekauften Bundesschatzbriefe überprüfen. Er erfährt welche er besitzt, wie lange diese noch laufen und wie hoch die Verzinsung ist.

Er kann die Auszahlung oder die Wiederanlage beantragen. Das Geld kann online auf das Girokonto gebucht werden. Aber erst einmal müssen die Bundesschatzbriefe gekauft werden. Dieses geht durch eine einfache Geldeinzahlung auf das Konto. Im Verwendungszweck wird angegeben für welchen Bundesschatzbrief man sich entschieden hat. Als Anlagebetrag genügen bereits 100 Euro und das ohne eine Verschlechterung der Verzinsung. Wenn die Überwesung eingeht wird diese bearbeitet und der eingezahlte Betrag wird automatisch in den gewünschten Bundesschatzbrief umgewandelt. Es gelten die Zinsen des jeweiligen Tages für die gesamte Laufzeit.

Wer darf den die Bundesschatzbriefe in Österreich erwerben? Der Anleger muss in einem Land der EU leben. Er muss über 18 Jahre alt sein und er muss als Privatperson auftreten. Der Anleger kann also nicht das Geld seiner Firma anlegen, es muss sich um sein Privatvermögen handeln.

Die Zinsen müssen nach den jeweilig gültigen Sätzen besteuert werden. Es können natürlich Freibeträge für Zinsen geltend gemacht werden. Wer die Zinsen jedoch nicht angibt macht sich der Steuerhinterziehung schuldig und sollte sich somit nicht erwischen lassen. Anlegern aus Österreich werden die zu entrichtenden Steuerbeträge direkt von den Zinsen einbehalten. Somit hat der Anleger weniger Mühe mit der Steuerabführung.

Die Zinsen, die für die jeweilige Laufzeit ausgezahlt werden, sind auf der Startseite von bundesschatz.at angegeben. Für die Anlage wird der Zinssatz bei der Buchung des Bundesschatzbriefes für die gesamte Anlagedauer gewählt. Bei einer erneuten Anlage gilt der aktuelle Zinssatz. Die Zinsen werden immer am Ende des Anlagezeitraums berechnet und ausgezahlt. Dieses gilt auch für die zehnjährige Anlage.

Um den entgangenen Zinseszinsen entgegen zu treten wird aber mit einem höheren Zinssatz gerechnet um auf die selbe Rendite zu kommen. Die Zinsen werden für reale Tage gezahlt, für den Februar fällt die Verzinsung somit geringer aus als für den März. Die Laufzeiten für die Anlagen betragen 1, 3, 6 oder 12 Monate oder aber 2, 4, 5 oder 10 Jahre. Die Bundesschatzbriefe können rund um die Uhr online auf dem Konto eingesehen werden. Online können Anweisungen zur weiteren Anlage oder zur Auszahlung erteilt werden.

Es mag sein, dass man auf dem Aktienmarkt mit höheren Renditen arbeiten kann. Aber hier können auch Verluste gemacht werden. Dieses ist bei dem Bundesschatzbrief von Österreich ausgeschlossen. Österreich garantiert für die pünktliche und verzinste Auszahlung.

Der Anleger kann sich bei dieser Staatsanleihe also absolut sicher sein, dass sein Geld sicher ist und nicht verloren gehen kann. Dieses ist ein enormer Pluspunkt für den Bundesschatzbrief von Österreich. Zudem ist diese Staatsanleihe auch für alle interessant die regelmäßig kleinere Beträge anlegen möchten. Sie können ab 100 Euro Anlagen tätigen und werden für den kleinen Betrag nicht mit einem schlechteren Zinssatz gestraft.

Auch fallen keine Gebühren für das Konto oder das erstehen der Bundesschatzbriefe an. Der einzige Haken sind die zu entrichtenden Steuern aber das ist bei anderen Anlageformen nicht anders. Wer sein Geld wirklich sicher und angemessen verzinst anlegen möchte, der ist bei dem Bundesschatzbrief von Österreich nicht verkehrt.