Zinsen Vergleich

Die Zinsen vergleichen lohnt sich gleicher Maßen für Kredite wie für Geldanlagen. Bei der Vielzahl von Geldhäusern, Banken, Kreditinstituten und Direktbanken lohnt sich der Zinsvergleich. Es fällt nicht leicht den Überblick zu behalten. Bisher galt die Regel, wenn zu wenig Geld im Markt ist, werden die Zinsen für Geldanlagen gesenkt und wenn zu viel Geld im Markt ist, werden die Zinsen erhöht.

Zinsvergleich für Sparprodukte in Österreich



Die Finanzkrise hat die Europäische Zentralbank(EZB) veranlasst, billiges Geld in die Märkte zu schießen. 2010 könnte das Jahr sein, wo die EZB beginnen muss, das Geld wieder aus den Märkten zu nehmen. 2009 wurde ein Tiefpunkt in der Geschichte der Sparzinsen erreicht, noch nie war das Tagesgeld so wenig Wert, so gibt es kaum Angebote mit einem Zins von mehr als 2%. Auch wenn das im Jahr 2010 anders aussehen kann. Mit den Aktienkursen, die 2009 an der Wiener Börse um 40% stiegen, können die Sparzinsen nicht mithalten.

2010 sollten die Zinsen wieder steigen, nachdem die Notenbanken Australiens und Norwegens die Zinsen bereits erhöht haben. Wenn die Banken kein billiges EZB-Geld mehr bekommen, werden sie gezwungen sein, sich die Spareinlagen ihrer Kunden mit höheren Zinsen zu sichern. In jedem Fall lohnt es sich, einen umfangreichen Konto Vergleich durchzuführen, um die optimalen Angebote zu finden.

Alles hängt natürlich von der EZB und ihrer Zinspolitik ab. Da sich die Zinsen in einem Korridor von 1,5 % bis 2,3% bewegen, ist im Bereich der Sparbuchgeldanlage kein realer Gewinn zu machen. Ob das Geld mit fixer oder variabler Bindung angelegt wird, spielt eigentlich keine Rolle.
Das Geschäftsmodell der Banken und Geldinstitute ist, Kredite mit möglichst hohen Zinsen zu verkaufen und Investitionen mit niedrigen Zinsen .

Nur wenn die Banken für Kredite mehr verlangen als für Sparanlagen, funktioniert das Geschäftsmodell und es wird Gewinn erzielt. Das beste Angebot lässt sich mit einem Zinsvergleich finden. Da Banken ihre Zinssätze veröffentlichen, lassen sich mit Kredit-Rechnern, die es auch im Internet gibt, schnell die besten Angebote heraus suchen. Die besten Konditionen müssen etwas genauer geprüft werden. Zinsen sind nur ein Aspekt der Gewinnerzielung von Banken. Faktoren, die die Zinsen während der Laufzeit beeinflussen können, müssen auch hinterfragt werden. Wie sieht es mit der Zuverlässigkeit der versprochenen Zinsen aus?

Sind die Zinsen garantiert oder befinde ich mich auf dem Weg in eine Anlagemöglichkeit, die auch den Verlust von Zinsen und Kapital mit sich bringen kann.

In der Regel bedeuten höhere Zinsen auch ein höheres Risiko. Ein gutes Geschäftskonzept wie durch Online-Banken bzw. Direktbanken praktiziert, kann auch höhere Zinsen bringen. Daher ist Information und vergleichen immer richtig und notwendig. Während Kreditverträge in der Regel einfach zu verstehen sind, ist das bei den vielen Anlagemöglichkeiten nicht der Fall. Selbst eine garantierte Verzinsung kann bei Zahlungsunfähigkeit des Emittenten zu einem Totalverlust führen. Eine Investition die nicht verständlich und logisch ist, sollte man daher nicht eingehen.
Ein Kreditzinsen-Vergleich bewahrt vor dem zu viel für den Kredit zu zahlen. Um beim Kredit nicht zu viel zu zahlen lohnt sich ein Kreditzinsen-Vergleich.

Auch wenn es sehr viele Angebote bei der Kreditfinanzierung gibt, Kreditzinsen sind im Allgemeinen sehr gut miteinander vergleichbar. Ein Gehaltskonto, das ständig überzogen ist, sollte besser mit einem Überbrückungskredit reguliert werden. Denn die Überziehungszinsen sind für ein Gehaltskonto höher als bei einem kurzfristigen Kredit. Ein Kredit-Angebot sollte eingeholt werden, wenn größere Beträge bis 50.000 € oder auch bei kleinen Beträgen ab 1000 € gebraucht werden
Der Sparer ist gefordert, wenn er Wert auf gute Verzinsung legt. Bei Sparbüchern mit Bindungsfrist sollte die Verzinsung überprüft werden und notfalls nachverhandelt werden. Ein Konkurrenzangebot einzuholen, ist eine gute Verhandlungsbasis.
Bei täglich fälligen Sparbüchern lohnt sich das Vergleichen, der Konditionen. Wichtig ist dies bei höheren Summen, die längerfristig angelegt wurden. Schon kleine Zinsschritte wirken sich kapitalerhöhend aus.

Auch Bindungsfristen sollten überprüft werden. Ein Plan der weiteren Schritte zur Absicherung bzw. Gestaltung der Zukunft ist dabei sehr hilfreich. Bei vielen Geldanlagen wird bei vorzeitiger Kündigung ein Vorschusszins fällig. Dies genau zu wissen, ist bei Bedarf hilfreich und schützt vor unnötigen Verlusten. In der Regel wird länger angelegtes Geld auch höher verzinst, was bei längere Zeit nicht genutzten sparanlagen auch genutzt werden sollte. Kosten gibt es auch bei Sparcards (Kartengebühr, Kontoführungsgebühr, Abhebegebühr). Bei Spardaueraufträgen ist der Termin der Überweisung wichtig, denn sollte das Konto nicht gedeckt sein, fallen Zinsen bzw., Gebühren für Nichtdurchführung des Dauerauftrages an.

Sparguthaben werden unterschiedlich abhängig von Land bzw. Emittent abgesichert:
Die Einlagensicherung Österreich beträgt ab 01.01.2010 pro Einleger und Kreditinstitut auf EUR 100.000,-. Die Einlagen auf Bundesschatz werden durch die Republik Österreich besichert und können als die beste Besicherung innerhalb des Staates angesehen werden.

Bei der Sparanlage.at handelt es um ein Angebot der SPAR österreichische Warenhandels-AG. Das sind Unternehmensanleihen, für die das Unternehmen SPAR AG mit seinem Vermögen haftet. Im Nachbarland Deutschland sind alle Einlagen bis zu 50.000 € abgesichert. Zusätzlich gibt es einen freiwilligen Sicherungsfonds. Eine sehr hohe Sicherungsgrenze sichert im Normalfall das Vermögen komplett ab. Mit dem Sicherungsfonds der Sparkassen und Genossenschaftsbanken werden Einlagen, Schuldverschreibungen und Zertifikate abgesichert.