Golddukaten

Bei den sogenannten Dukaten handelt es sich um historische Goldmünzen, die vor allem im europäischen Raum sehr verbreitet waren und sich durch einen hohen Feingehalt von 986/1000 auszeichnen. Die erste Prägung von Golddukaten fand im Jahre 1284 in Venedig statt und revolutionierte den gesamten Zahlungsverkehr.

Von der Adriaküste aus eroberte die Dukate innerhalb kürzester Zeit ganz Europa und wurden beispielsweise 1559 in Deutschland zur Reichsmünze erklärt. Dukaten waren für den Zahlungsverkehr also von zentraler Bedeutung. Obgleich die Dukaten im Laufe der Zeit an Wichtigkeit verloren haben, sind diese nicht gänzlich verschwunden. So werden vielerorts nach wie vor Golddukaten geprägt, die jedoch nicht mehr als Handelsmünzen dienen, sondern vielmehr Sammlerzwecke erfüllen.

In Anbetracht des hohen Goldpreises erweisen sich Dukaten gegenwärtig aber auch als hervorragende Anlage, schließlich machen ein Feingehalt von 986/1000 und ein Gewicht von 3,49 Gramm Dukaten zu äußerst wertvollen Goldmünzen. Bei historischen Dukaten ist aber nicht nur der Goldgehalt für den Wert entscheidend, denn als historische Raritäten sind diese speziell bei Sammlern sehr begehrt und erzielen mitunter enorme Preise.

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