Goldlegierungen

Die Vermischung von Gold mit anderen Metallen bezeichnet man im Allgemeinen als Legierung. In Hinsicht auf den hohen Goldpreis ist ein möglichst hoher Goldanteil natürlich von Vorteil, sodass das gelbe Edelmetall möglichst überhaupt nicht vermischt werden sollte. In der Praxis geschieht dies dennoch, da Gold im Allgemeinen relativ weich ist und erst durch Legierungen an Härte gewinnt.

Der Goldgehalt einer Goldlegierung wird in Tausendstel angegeben und gibt Auskunft über den Feingehalt des jeweiligen Goldstücks. Schmuckstücke mit einer Goldlegierung von 333 bestehen demnach zu einem Drittel aus Feingold, während die restlichen zwei Dritten aus anderen Metallen zusammengesetzt sind. Goldmünzen sind dahingegen recht häufig mit einer Goldlegierung von 900 zu haben und zeichnen sich demnach durch einen besonders hohen Feingehalt aus. Das sogenannte Feingold weist eine Legierung von 999,6 auf und ist die wertvollste Variante des Edelmetalls.

Der Feingehalt von Gold wird heutzutage stets anhand der Goldlegierung angegeben. Früher erfolgte dies in Karat, wobei 333er Gold acht Karat und Feingold 24 Karat hat.

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