Hundeversicherung in Österreich – Kosten für die Haftpflicht Versicherung

Im Leben eines jeden „Zweibeiners“ kommt einmal der Moment, an dem man den Nachfahren der Wölfe gegenübersteht.
Die einen freuen sich regelrecht über die Konfrontation und können es kaum erwarten die Vierbeiner zu ihrem neuen „Schoßhündchen“ zu machen.

Andere dagegen- man erinnere nur an besonders gefährdete Personengruppen wie Postboten- wappnen sich mit Trainern gegenüber den Hunden. Das Resultat in beiden Fällen bleibt aber das Gleiche: Die richtige Hundehaltung ist eine Kunst für sich.

Des Pudels Kern: Die Hundeversicherung

Hundebesitzer können ein Lied davon singen. Sie opfern ihre gesamte Freizeit für den Vierbeiner, behandeln ihn liebevoll wie ein zusätzliches vollwertiges Familienmitglied. Verwöhnen ihn nach allen Regeln der Kunst. Und dennoch lässt der Hund es einfach unkontrolliert auf das Familienfoto laufen. Zerbeißt das neue Abendkleid, zerstört die teure Ming-Vase oder jagt im Park unangeleint kleinen Kindern hinterher. Zum Schrecken der Eltern.

Der treue Hundeblick des domestizierten Tieres kann dann irgendwann auch nicht mehr über die immensen finanziellen Folgeschäden hinwegtäuschen.
Deshalb raten Experten Hundebesitzern schon seit langem sich gegen die (finanziellen) Risiken, die ein Hund als Haustier so mit sich bringt, mit einer Hundeversicherung abzusichern.

So ein Hund: Die Hundehaftpflichtversicherung

Im Detail sollten zwei Versicherungsarten dabei im Fokus stehen: Zum einen die Hundekrankenversicherung und zum anderen die Hundehaftpflichtversicherung. Vielleicht wird der ein oder andere Hundebesitzer an dieser Stelle die Bedenken der Experten nicht teilen. Getreu dem Motto „Mein Hund tut doch nichts. Der will nur spielen!“

Doch im Endeffekt kann man nie vorausahnen, welche Schäden der Hund anrichtet und welche finanziellen Dimensionen diese anrichten. Um auf jeden Fall nicht ungewollt durch den besten Freund des Menschen in den Ruin getrieben zu werden, sollte man eine Hundehaftpflichtversicherung abschließen.

Sie deckt
* Sach- und Vermögensschäden (egal ob durch willkürliche oder absichtliche Zerstörung von Gebrauchs- & Wertgegenständen)
* Personenschäden von Dritten durch Angriffe des Hundes

ab.

Hundebesitzer haften für Ihre Hunde

Wer seinen Geldbeutel also auf Dauer schonen will, tut sich mit der Hundehaftpflichtversicherung einen großen Gefallen. Denn auch wenn mancher es sich nicht eingestehen will. Laut Gesetzgeber haften die Besitzer immer noch allein für ihre Hunde.

Ganz gleich, ob das ein Schäferhund, ein Rottweiler oder ein Haski ist. Die gute Nachricht dafür ist, dass Sie trotz der verschiedenartigen Hunderassen keine niedrigeren oder höheren Tarife zahlen.

Obwohl so manche Hunderasse in puncto Gefährlichkeit ein höheres Risiko trägt, macht die Versicherung da (noch) keinen Unterschied.

Dennoch sollten Sie beim Abschluss folgende Tipps beherzigen:

* Achten Sie auf die Höhe der abgedeckten Versicherungssumme (hier kommen der Hunderasse untergeordnet doch wieder eine Bedeutung zu, auch wenn sich das nicht im Tarif erkennen lässt)
* der Höhe des Beitrags (meistens unter 100€ im Jahr)
* unbedingt auch dem Fremdhüterrisiko: Also falls Sach- oder Personenschäden an Dritten durch die in Obhutnahme des Tieres von Dritten entstehen

Der Petplan: Wenn der Hund krank ist

Aber nicht nur, wenn Dritte einer Behandlung bedürfen, weil der Hund als Verursacher zugeschlagen hat. Auch wenn der Hund selbst in Behandlung gehört, sollten Sie einen Plan haben.

Einen Petplan zum Beispiel. Dieser Plan kam als Krankenversicherungsleistung für Hunde und Katzen in den 90er Jahren in Österreich auf den Markt.

Er deckt

> sämtliche Tierarztkosten (außer Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen)
> sowie notwendige operative Eingriffe (auch unter Narkose)

So sollte der Petplan aussehen: Tipps für den Verbraucher

Damit es Ihrem Tier also auch weiterhin gut geht, sollten Sie einiges beachten:

> Mit dem Petplan können nur Hunde ab der vollendeten 8 Lebenswoche bis zum vollendeten 6 Lebensjahr versichert werden
> Ein tierärztlicher Check muss vorher erfolgen
> die Gültigkeit der Vertragslaufzeit sollte gecheckt werden
> die Versicherungsoption mit und ohne Selbstbeteiligung sollte genauestens geprüft werden

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