Immobilienkredit – Instandhaltungskosten nicht übersehen

Viele Menschen, die sich ihren Traum vom Eigenheim dank eines Immobilienkredits endlich erfüllen können, vergessen oft bei der Planung dieser doch recht langwierigen Finanzierung, die Instandhaltungskosten für das jeweilige Objekt mit einzukalkulieren. Dies führt in der Praxis häufig zu massiven Problemen, schließlich muss man neben den monatlichen Kreditraten nach einigen Jahren das Haus renovieren. Eine solche Instandsetzung ist hin und wieder notwendig, um das Objekt in einem guten Zustand zu erhalten, erweist sich aber in der Regel als recht kostspielige Angelegenheit. Diese Kosten sind aber oft durch die Werterhaltung gerechtfertigt.

Selbst wer über ein ausgeprägtes, handwerkliches Geschick verfügt und somit in den meisten Belangen nicht auf die Hilfe von Fachleuten angewiesen ist, darf die Kosten für die Instandhaltung auf keinen Fall vernachlässigen. Schließlich fallen diese nicht immer erst nach einigen Jahren im Zuge einer Renovierung an, sondern können ebenfalls durch technische Mängel oder die eigene Unachtsamkeit anfallen. Zudem kann man als Laie nicht sämtliche Reparaturen im Haus selbst ausführen, denn bei der Heizung oder den Sanitäranlagen handelt es sich um äußerst komplexe Dinge, die in die Hände erfahrener Fachleute gehören.

Folglich sollte man bereits beim Abschluss eines Immobilienkredits etwaige Instandhaltungskosten einkalkulieren und sich so für den Fall der Fälle wappnen. So empfiehlt es sich, die Tilgung nicht zu hoch zu vereinbaren, weil man nur bei geringeren Raten in der Lage ist, Rücklagen für die Instandhaltung zu bilden. Ein Immobilienkredit bzw. die Finanzierung einer Immobilie ist in jedem Fall eine umfassende Angelegeheit, daher ist es wichtig, auch langfristige Aspekte zu beachten und sich entsprechend beraten zu lassen. Auch ein Vergleich von mehreren Finanzierungsformen ist sinnvoll.

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