Keine Fremdwährungsdarlehen für Bauherren

Der Traum von den eigenen vier Wänden kann für gewöhnlich nur mithilfe einer Finanzierung wahr werden, schließlich verfügen künftige Bauherren und Hauskäufer in der Regel über kein ausreichendes Kapital, um eine solche Investition ausschließlich aus eigenen Mitteln zu bewerkstelligen. Insbesondere in Österreich waren Fremdwährungskredite in Bezug auf Wohnraumfinanzierungen sehr gefragt. Dem hat aber nun die Finanzmarktaufsicht (kurz FMA) bereits im Frühjahr ein Ende bereitet.

Die FMA sorgte dafür, dass eine neue Vergabe von Fremdwährungsdarlehen an Bauherren in Österreich mittlerweile praktisch nicht mehr möglich ist. Zuvor erfreute sich diese Finanzierungsvariante bei Häuslebauern in der Alpenrepublik großer Beliebtheit. Der Finanzaufsicht zufolge ist der Fremdwährungskredit kein Massenprodukt und kein adäquater Weg zur Finanzierung von Wohnraum. Aus diesem Grund sah die FMA Handlungsbedarf und schritt ein. Ein Fremdwährungskredit ist seitdem zwar nicht unmöglich, aber an strenge Regeln geknüpft. So müssen sich potentielle Kreditnehmer einer genauen Überprüfung unterziehen und ein ausreichendes Einkommen oder ein Fremdwährungseinkommen nachweisen können. Folglich sollten sich Bauherren nach Alternativen umsehen und beispielsweise auf einen klassischen Hypothekenkredit setzen.

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