Kostenlose Kreditkarten: Bargeldlos bezahlen ganz ohne Spesen

Das erste Mal, dass Leute von dem Begriff „Kreditkarte“ hörten, war 1887: Der Autor Edward Bellamy benutzte den Begriff in seinem Science-Ficiton Roman „Looking Backward“. Es dauerte nicht lange, und die literarische Vision wurde Wirklichkeit: Um 1900 gaben Tophotels an ihre Stammgäste Kreditkarten aus – in den 1920er-Jahren folgten Kaufhäuser und Mineralölkonzerne.

Der Siegeszug der Kreditkarten

Nach dem Zweiten Weltkrieg begann dann der eigentliche Siegeszug der Kreditkarten. Seit 1975 wird in Deutschland die MasterCard ausgegeben, seit 1980 auch die Visa Card. Während man bei einigen Finanzinstituten Gebühren für die Kreditkarte bezahlen muss, bekommt man sie bei den anderen gratis. Meist haben die Banken Abkommen mit den Kreditkartenfirmen.

Es lohnt sich auf jeden Fall, genauer nachzufragen und ein wenig Zeit in die Suche nach einer kostenlosen Kreditkarte zu investieren, denn die Jahresgebühren sind teilweise recht happig. Meist ist die Bezahlung mit der Kreditkarte im Inland gratis, im Ausland können oft Gebühren anfallen – auch bezüglich dieser Spesen sollte man sich bei der Bank genau informieren. Große Kreditkartenfirmen wie Visa und MasterCard belohnen ihre Kunden jedoch auch oft mit Prämien für die regelmäßige Bezahlung mit Kreditkarte.

Voraussetzung für den Erhalt einer Kreditkarte ist der Nachweis einer ausreichenden Bonität bzw. eines regelmäßigen Einkommens und die Volljährigkeit.

Das P-Konto

Durch eine Änderung der Gesetzeslage ab 01.01.2012 ist es nun möglich, das Kreditkartenkonto zu pfänden. Wer dem vorbeugen möchte, muss sein Konto in ein sogenanntes P-Konto (Pfändungsschutz-Konto) umwandeln. Die Kreditinstitute sind dazu verpflichtet, ein P-Konto zu führen. Informationen zum P-Konto gibt es hier: http://www.kostenlose-kreditkarten.net/kreditkarten-mit-p-konto.html .

Die Prepaid-Kreditkarte

Die neue Tendenz, über das Internet einzukaufen, hat den Siegeszug der Kreditkarten noch einmal befeuert. Heute werden Reisen, Flüge oder Bücher über das Netz gekauft – bezahlt wird per Kreditkarte. Wer noch nicht volljährig ist, kann sich beispielsweise eine Prepaid-Kreditkarte besorgen. Auch mit ihr kann man ganz einfach im Netz einkaufen.

Der Unterschied zur konventionellen Kreditkarte ist der, dass bei der Prepaid Kreditkarte nur der Betrag ausgegeben werden kann, der vorher auf die Karte geladen wurde. Sie funktioniert also ähnlich wie eine aufladbare Telefonkarte, während bei der klassischen Kreditkarte die Abrechnung erst am Ende des Monats erfolgt und erst dann der entsprechende Betrag abgebucht wird. Damit ist eine Prepaid Kreditkarte auch ein sicherer Weg, um eventuellem Missbrauch vorzubeugen: Einfach nur jeweils so viel Geld auf die Karte laden, wie für den Kauf eines bestimmten Produktes benötigt wird.

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