privaten Krankenversicherung für Beamte

Die privaten Krankenversicherung für Beamte

In unserer heutigen Zeit sind zahlreiche Anbieter vorzufinden, die die private Krankenversicherung für Beamte zur Verfügung stellen. Aufgrund der Vielzahl an Anbietern können Verbraucher jedoch schnell den Überblick verlieren und im schlimmsten Fall sogar eine Fehlentscheidung treffen. Vor der Wahl des richtigen Anbieters sollten sich Verbraucher daher spezifisch informieren und nichts dem Zufall überlassen.

Die richtige Krankenversicherung finden – Leistungen und Angebote

Auf der Suche nach der geeigneten, privaten Krankenversicherung für Beamte sollten sich Verbraucher in erster Linie über die einzelnen Leistungen und Angebote der Versicherungen erkundigen. Was leisten nun die Tarife der Privaten Krankenversicherung in den einzelnen Bereichen?

In der Regel beinhaltet der im Rahme der privaten Krankenversicherung abgeschlossene Versicherungsvertrag eine so genannte Krankenhauskostenversicherung. Wie die Bezeichnung bereits verrät, werden bei dieser Form der Krankenversicherung sowohl die Kosten für den Sachaufwand als auch für die Behandlung im Krankenhaus übernommen. Verbraucher sollten hierbei berücksichtigen, dass diese Art der Krankenversicherung als Zusatzversicherung zur gesetzlichen Krankenversicherung besteht. Vielmehr dient sie dem Ersatz der Mehrkosten, die bei einem Krankenhausaufenthalt entstehen. Im Vergleich zur gesetzlichen Krankenversicherung können Versicherte der PKV mit qualitativen Mehrleistungen in Form von freier Arztwahl, geringeren Bettenanzahl in den Zimmern und freien Besuchszeiten rechnen.

Im Bereich der Arzneimittel hingegen sollte beachtet werden, dass der Versicherte seine verschriebenen Arzneimittel vorerst selbst bezahlen muss. Erst im Nachhinein kann die Rechnung der Versicherung vorgelegt werden. Je nach abgeschlossenem Krankenversicherungstarif wird die Medikamentenrechnung nun ersetzt.

Weitere Leistungen der privaten Krankenversicherung für Beamte

Im Vergleich zur gesetzlichen Krankenversicherung reichen die Leistungen der PKV beim Zahnarzt wesentlich weiter. Unterschiedlichste Zahnbehandlungen, wie beispielsweise Untersuchungen, Zahnprophylaxe oder Füllungen, werden von der privaten Krankenversicherung in der Regel zu 100 Prozent übernommen. Dennoch sollte auch hier nicht außer Betracht gelassen werden, dass die Versicherungsbedingungen für die Kostenübernahme ausschlaggebend ist. Wer sich nun beispielsweise bei Vertragsabschluss für die Sparvariante der privaten Krankenversicherung entscheidet, sollte sich über eine hohe Selbstbeteiligung nicht wundern.

Die private Krankenversicherung – was Verbraucher beachten sollten

Neben den Leistungen sind weitere Kriterien und Aspekte vorzufinden, die Verbraucher bei der Wahl des richtigen Anbieters berücksichtigen sollten.
Wenn Verbraucher nun den Versicherungsschutz für eine private Krankenversicherung, aber auch für eine etwaige Zusatzversicherung beantragen, müssen Sie im Voraus alle Angaben zu den gestellten Gesundheitsfragen vollständig und wahrheitsgetreu ausfüllen. Andernfalls wäre die Krankenversicherung sogar zu einem Rücktritt vom Vertrag berechtigt. Auch sollte berücksichtigt werden, dass die Versicherungsunternehmen bei bestimmten Vorerkrankungen neben ärztlichen Untersuchungen, auch Leistungsausschlüsse und Beitragszuschläge verlangen. Insbesondere beim Wechsel der Krankenversicherung sollten Versicherte daher erst die Annahme des Antrages durch das neue Versicherungsunternehmen abwarten, bevor die bestehende Versicherung gekündigt wird.

Vergleichen lohnt sich auch bei der Krankenversicherung

Vor Abschluss der privaten Krankenversicherung sollten die Tarife und einzelnen Leistungen der Anbieter genau geprüft und verglichen werden. Auch wenn durch das Vergleichen der Versicherungsunternehmen nur 20 Euro im Jahr eingespart werden kann, besteht die Krankenversicherung zumeist ein Leben lang. Auf 50 Jahre gerechnet beträgt die Ersparnis beispielsweise 1000 Euro.

Darüber hinaus sollten sich Interessierte nicht scheuen, spezifische Vereinbarungen mit der Versicherung zu treffen. Vor allem im ambulanten Bereich können Verbraucher mit angemessenen Selbstbehalten unnötige Kosten vermeiden.

Weiterhin sollten Verbraucher bei Abschluss der privaten Krankenversicherung auch die Wartezeiten berücksichtigen. Im Gegensatz zur GKV müssen Versicherte bei Abschluss der privaten Krankenversicherung mit einer allgemeinen Wartezeit von 3 Monaten rechnen. Innerhalb dieser Frist besteht somit kein Versicherungsschutz, auch wenn der Versicherte in dieser Zeit bereits Beiträge entrichtet hat. Dies bezieht sich jedoch nicht auf unfallbedingte Behandlungen. Eine Wartezeit von 8 Monaten besteht hingegen für Psychotherapien, zahnärztliche und kieferorthopädische Behandlungen sowie Entbindungen. Über die genauen Wartezeiten sollten sich Versicherte jedoch frühzeitig informieren.

Risikozuschläge und Ausschlüsse

Bereits die geringste Vorerkrankung führt in der privaten Krankenversicherung schnell zu einem Risikozuschlage. Daher sollten Interessierte vor Wechsel in die PKV entweder selbstständig oder auch von einem unabhängigen Makler Risikopunkte abklären lassen. Auch das Medium Internet bietet zahlreiche Webseiten, welche einen kostenlosen und zumeist detaillierten Vergleich der verschiedenen Versicherungsunternehmen kostenfrei anbieten.