Kreditkartenvergleich – Anbieter in Österreich

Welche Kreditkarte die Richtige ist, ist schwer zu sagen, da jeder andere Bedürfnisse hat. Aber um einen kleinen Überblick zu bekommen, werden einige Kreditkarten genauer unter die Lupe genommen.

Kreditkarten-Vergleich für Österreich

DKB Cash – VISA Card Kreditkarte

Ein Gratis Konto mit einer kostenlosen VISA-Card bietet die DKB ( deutsche Kreditbank) auch für Österreicher an. In Österreich ist dieses tolle Paket bisher noch unbekannt. Was aber richtig gut ist, dieses Konto ist wirklich kostenlos. Es entstehen keine Kosten für die Daueraufträge, Buchungen, Kontoführung und auch alle anderen Gebühren entfallen.

Außerdem entstehen auch keine Kosten, wenn man sein Konto wieder schließt. In Form einer VISA Card, gibt es die kostenlose Kreditkarte gratis dazu. Um die DKB noch ein wenig schmackhafter zu machen: Einen Habenzinsatz von 1,65% gibt es für das Guthaben auf der VISA Card zusätzlich dazu. Wenn das mal kein tolles Angebot ist, das man unbedingt mal ausprobieren sollte. Gefällt einem dieses Angebot nicht, dann kann man es einfach so wieder zurückgeben. Diese Kreditkarte ist der absolute Geheim-Tipp unter den Kreditkarten.

VISA Card Classic ohne Versicherungsschutz

Im Versicherungspaket liegt der wesentliche Unterschied zwischen der VISA Card mit und ohne Versicherungsschutz. Das Versicherungspaket ist speziell auf Reisen abgezielt. Die Leistungen sind aber sonst alle gleich. Die Hauptkarte kostet im Jahr 18,17 Euro und für die Zusatzkarte kommen nochmal 12 Euro im Jahr dazu. Die Kreditzinsen liegen bei ungefähr 14%.

VISA Card Classic mit Versicherungsschutz

Die Hauptkarte dieser Kreditkarte kostet im Jahr 54,50 Euro und die Zusatzkarte kostet im Jahr 27,25 Euro. Bei dieser Kreditkarte kauft man den Versicherungsschutz praktisch mit dazu. Deswegen kostet diese Kreditkarte auch bedeutend mehr als die Kreditkarte ohne Versicherungsschutz. Bei der VISA Card sind die sind die Versicherungsleistungen sehr vielseitig. Unter anderem beinhaltet der Versicherungsumfang der VISA Card folgende Leistungen: eine Hubschrauber-Primär-Rettung, KFZ Abschleppkosten bis 218,02 Euro, bis zu 100% Ersatz für Behandlungskosten bei Erstversorgung, eine Reisehaftpflicht bis 726.728,34 Euro und noch vieles mehr.

VISA Card für Studenten

Eine VISA Studenten Kreditkarte können sich Studenten bestellen. Im ersten Jahr ist sie völlig kostenlos, danach kostet sie 27,25 Euro. Sämtliche Leistungen die auch in der VISA Card mit Versicherungsschutz enthalten sind, sind auch in der VISA Card für Studenten enthalten. Alle Studenten der österreichischen Akademien, Universitäten und Fachhochschulen können diese Kreditkarte in Anspruch nehmen. Ein weiterer Punkt ist, das der Student 18 Jahre alt und nicht älter wie 30 Jahre ist.

VISA Gold Kreditkarte

Nicht jeder bekommt eine goldene Kreditkarte. Kunden mit besonderer Bonität kommen in den Genuss einer goldenen VISA Kreditkarte. Diese Kreditkarte zeigt ihren Kunden Exklusivität. Was die Vorteile gegenüber einer VISA Classic Kreditkarte ist? Liegt die letzte Benutzung der VISA Card nicht mehr als 2 Monate zurück, besteht der Versicherungsschutz. Am Flughafen von Wien-Schwechat hat man in die Card complete VIP Lounge kostenlosen Eintritt. Für die VISA Gold Kreditkarte muss man im Jahr 105,38 Euro bezahlen. Die Zusatzkarte kostet im Jahr 54,50 Euro.

Mastercard Kreditkarte ohne Versicherungsschutz

Wie auch bei der VISA Card gibt es bei der Mastercard auch Kreditkarten mit und ohne Versicherungsschutz. Auch hier liegt der Unterschied im Versicherungs-Paket. Eine Mastercard Kreditkarte kostet im ersten Jahr 12 Euro und dann 18,17 Euro. Die Zusatzkarte kostet im ersten Jahr nichts und danach 12 Euro.

Mastercard Kreditkarte mit Versicherungsschutz

Auch bei dieser Kreditkarte kauft man den Versicherungsschutz praktisch mit. Deswegen ist auch sie deutlich teurer wie die Mastercard Classic ohne Versicherungsschutz. Der Versicherungsumfang ist wie auch bei der VISA Card mit Versicherungsschutz. Diese Kreditkarte von Mastercard kostet im Jahr 54,50 Euro und die Zusatzkarte kostet 27,25 Euro.

Mastercard Kreditkarte für Studenten

Eine Mastercard für Studenten können sich fast alle Studenten bestellen. Im ersten Jahr ist diese Kreditkarte für Studenten kostenlos, danach kostet auch sie 27,25 Euro. Der Student bekommt alle Leistungen, wie er sie auch mit der Mastercard Classic mit Versicherungsschutz bekommen würde. Alle Studenten der österreichischen Fachhochschulen, Akademien und Universitäten, können dieses Studentenangebot in Anspruch nehmen. Alle Studenten die zwischen 18 Jahren und 30 Jahren alt sind, können diese Studenten-Kreditkarte bestellen.

Master Gold Kreditkarte

Wer eine goldene Kreditkarte besitzt, dem öffnen sich viele Türen. Doch nicht jeder kommt in den Genuss einer goldenen Kreditkarte. Nur Kunden mit einer gewissen Bonität kommen in diesen exklusiven Genuss. Die Mastercard Gold Kreditkarte kostet im Jahr 105,38 Euro und die Zusatzkarte kostet 54,50 Euro.

American Express Kreditkarte

Die American Express Kreditkarte ist der Klassiker unter den Kreditkarten. Wer sie besitzt der sichert sich eine Unabhängigkeit von Bargeld. Auf der ganzen Welt wird die American Express akzeptiert. Kunden können 365 Tage im Jahr den American Express 24-Stunden-Service in Anspruch nehmen. Anders als bei anderen Kreditkarten, gibt es bei der American Express kein Ausgabelimit. Die Jahresgebühr dieser Kreditkarte liegt bei 70,00 Euro. Ein umfangreiches Versicherungspaket ist im Preis mit inbegriffen. Allerdings muss man eine Eintrittsgebühr von 20,00 Euro bezahlen. Wer noch eine zusätzliche Karte benötigt, dem kostet diese 35,00 Euro im Jahr.

AmericanExpress Gold Card

Für sogenannte „bessere“ Kunden ist die Goldene American Express Kreditkarte gedacht. Da die Kosten deutlich höher liegen als bei der „normalen“ American Express, hat man da aber einen persönlichen und aufmerksamen Service mit im Preis enthalten. Zum Beispiel übernimmt das Team von American Express die komplette Reiseplanung des Kunden. Das umfangreiche Versicherungspaket ist natürlich im Preis mit enthalten. Wer seine Kreditkarte mal verliert, der kann die Ersatzkarte kostenlos nutzen. Die goldene Kreditkarte kostet im Jahr 185 Euro und die Eintrittsgebühr kostet sage und schreibe 110 Euro! Ein ganz besonderes Leckerchen gibt es derzeit: Die goldene American Express Card ist im ersten Jahr kostenlos.

American Express Blue Card Kreditkarte

Von American Express ist die Blue Card, die Einstiegskreditkarte. Allerdings ist hier keine Reiseversicherung mit enthalten. Vor allem diejenigen die weniger Reisen, können diese Kreditkarte nutzen. Die American Express Blue Card kostet im Jahr 40,00 Euro. Liegt der Jahresumsatz bei über 3500 Euro, so entfällt die Jahresgebühr komplett. Eine Einstiegsgebühr gibt es bei dieser Kreditkarte nicht. Wer eine Zusatzkarte benötigt, dem kostet diese 20,00 Euro.

American Express Aurum Card

Ein gewisses Sicherheitsgefühl übermittelt die American Express Aurum Card. Wer diese Karte besitzt, dem hilft das Team von American Express bei der Wiederbeschaffung von Dokumenten und Karten, wenn diese verloren gegangen sind. Auch wenn der Schlüssel verloren gegangen ist, hilft einem das Team weiter. Die Kosten der American Express Aurum Card liegt im Jahr bei 90,00 Euro. Übersteigt der Jahresumsatz 5000 Euro, so entfällt die Jahresgebühr. Eine Zusatzkarte kostet im ersten Jahr nichts und danach 45,00 Euro im Jahr.

Kreditkarten – Rabatte und Vorteile

Kreditkarten bieten in jedem Fall ein ansprechendes Leistungspaket an. Die noch bessere Nachricht lautet aber, dass mit diesen Produkten – je nach Variante – auch von vielfältigen Rabatten bei ausgesuchten Kooperations-Partnern profitiert werden kann.

Mit Kreditkarten noch günstiger einkaufen

Kreditkarten sind praktisch und jederzeit einsatzbereit. Mit dem elektronischen Zahlungsmittel wird zwar die Geldbörse im wahren Wortsinn leichter, denn die Mitnahme von Münzen oder Scheinen ist nicht mehr nötig. Dafür bietet das „Kartengeld“ aber breit gefächerte Einsatzmöglichkeiten, mit denen das Bargeld einfach nicht mithalten kann.

Gleichzeitig mit der Bezahlfunktion sorgt eine Kreditkarte von MasterCard, American Express, Visa oder Diners Club auch für einen umfangreichen Versicherungsschutz, bietet zusätzlich eine Notfallhilfe an 24 Stunden des Tages und an sieben Tagen in der Woche und punktet mit ihrem globalen Geltungsbereich. Diese Basisfunktionen werden häufig durch das eine oder das andere Bonusprogramm ergänzt. Beliebt in dieser Hinsicht sind vor allem Rabattaktionen, die in Zusammenarbeit mit ausgewählten Unternehmen angeboten werden.

Ein Beispiel dafür sind die kostenlosen Kreditkarten von MasterCard, die von der österreichischen PSK-Bank ausgegeben werden. Mit dieser Gratis Kreditkarte muss zwar auf einen Versicherungsschutz verzichtet werden, dafür bieten sie die Möglichkeit, in den sogenannten Post-Shops billiger einkaufen zu können. In den einzelnen Postfilialen werden auch Artikel vom Kuvert bis zur DVD angeboten. Mit der PSK-Kreditkarte werden auf ausgewählte Produkte Rabatte in Höhe von zehn Prozent gewährt, sofern man dort mit dieser kostenlosen MasterCard bezahlt.

Garantierter Rabatt für Online Shopper

Eine – relativ neue – Spezialität einer Kreditkarte ist das Online Shopping. Sie macht den Bezahlvorgang in der virtuellen Welt einfacher und bietet daneben auch eine hohe Sicherheit. Die verschiedenen Händler unterstützen diese Bezahlmethode, da sich damit auch ihr Aufwand minimiert. Sichtbar wird die Forcierung der Kreditkarte für das e-Business daran, dass der Kunde häufig von Rabatten profitieren kann, wenn er dafür seine Kreditkarte einsetzt.

Amazon, das weltweit wohl größte „virtuelle Kaufhaus“, belohnt zum Beispiel eine Zahlung mit Kreditkarte, indem regelmäßig äußerst hohe Rabatte gewährt werden. Kreditkarten der Kooperationspartner ermöglichen daneben auch die Inanspruchnahme eines dauerhaften Rabattes von zwei Prozent auf den gesamten Bestellwert. Zusätzlich werden Kreditkarten-Einkäufe auch mit Gutscheinen belohnt. Auch das Shopping-Portal eBay unterstützt den elektronischen Zahlungsverkehr mit verschiedenen derartigen Aktionen.

Co-branded-Kreditkarten: Rabatt als Programm

Die sogenannten Co-branded-Kreditkarten haben das Rabattprogramm zur Perfektion erhoben. Inhaber einer solchen Kreditkarte haben zwar eine klassische Kreditkarte erworben, allerdings hat dieses Produkt einen höheren Nutzwert als herkömmliche bargeldlose Zahlungsmittel. Das Kreditkarten-Unternehmen bieten in Kooperation mit einem ausgewählten Partner attraktive Programme an, die meist auch üppige Rabatte bei dem jeweiligen Unternehmen inkludieren.

Das exklusive Modelabel Don Gil ist beispielsweise eine solche Kooperation mit Diners Club eingegangen. Auch hier profitiert der Kunde in Form von Gutscheinen sowie Rabatten. Bei notwenigen Änderungen wird mit der Kreditkarte Don Gil Diners Club sogar nicht weniger als die Hälfte eingespart.

Die klassischen Kreditkarten-Rabatte

Diners Club bietet seinen Kunden daneben aber auch mit seinen weiteren Kreditkarten ausgewählte Sonderkonditionen. Mit dem Programm „10% Dauerbonus“ wird allen Diners Club-Kunden ermöglicht, bei verschiedensten, kooperierenden Partnerunternehmen aus dem Dienstleistungssektor dauerhaft von einem minimierten Preis zu profitieren.

Die klassischen Kreditkarten bieten aber auch abseits von speziellen Aktionen ganz allgemein ansprechende Rabattprogramme. Es handelt sich hierbei vor allem um die Bereiche Gastronomie und Tourismus. Kreditkarten-Gesellschaften sorgen dafür, dass vor allem auf Reisen die Kreditkarten-Inhaber von höchstem Komfort und besten Service zum kleinen Preis profitieren.

In der Regeln gehören sowohl Rabatte bei Airlines als auch bei Hotelübernachtungen sowie bei einem Mietauto zu den Standardleistungen einer Kreditkarte. In den Genuss dieser Rabatte, die zu den grundlegenden Leistungen einer Kreditkarte gehören, kommen auch Personen, die sich für eine Prepaid-Kreditkarte entschieden haben.

Kreditkarten-Antrag: Worauf muss man achten?

Der Traum von einer Kreditkarte kann schnell platzen, wenn die erforderlichen Voraussetzungen vom Antragssteller nicht erfüllt werden. Allerdings gibt es inzwischen auch Produkte, die auch ohne Mindesteinkommen oder tadellose Bonität die finanzielle Flexibilität ermöglichen.

Wer hat Anspruch auf eine Kreditkarte?

Wer eine Kreditkarte möchte, der muss als Grundvoraussetzung zumindest folgende vier Eigenschaften mitbringen:

  1. Die Erreichung der Volljährigkeit
  2. Ein regelmäßiges Einkommen
  3. Ein fester Wohnsitz in Österreich
  4. Eine einwandfreie Kreditwürdigkeit bzw. Bonität.

Werden vom Antragsteller diese Bedingungen erfüllt, dann steht einer Kreditkarte aus dem Classic-Card-Segment nichts mehr im Wege.

Junge Erwachsene können erst mit Vollendung des 18. Lebensjahres eine Kreditkarte von MasterCard, Visa, Diners Club beantragen, da erst zu diesem Zeitpunkt die volle Geschäftsfähigkeit des Antragstellers eintritt – eine unabdingbare Voraussetzung, um mit einer Kreditkarte bargeldlos bezahlen zu dürfen. Prinzipiell kann diese Zielgruppe selbstverständlich auch bei American Express um eine Karte anfragen.

Allerdings händigt diese Organisation ein elektronisches Zahlungsmittel lediglich an Personen aus, die über ein Jahreseinkommen von wenigstens 35.000 Euro verfügen. Aus diesem Grund handelt es sich hierbei um ein weniger attraktives Konzept für junge Menschen, die noch am Beginn ihrer Karriere stehen.

Sicherheit für Inhaber und Anbieter

Der Nachweis des regelmäßigen Einkommens sowie eine untadelige Bonität sind ebenfalls eine unverzichtbare Basis, damit ein Kreditkarten-Antrag positiv beschieden werden kann. Diese sensiblen persönlichen Daten sind für den jeweiligen Ausgeber der Kreditkarte eine Sicherheit, damit der Kredit vom Inhaber auch wirklich beglichen werden kann. Prinzipiell bieten die betreffenden Organisationen zwei Möglichkeiten an:

  • Finanziell Gutgestellten steht die Option offen, die Summe auf einmal zu begleichen.
  • Häufiger entscheiden sich Kunden aber für eine Kreditkarte, die eine praktische Ratenzahlung erlaubt.

Der Sicherheitsaspekt ist auch ausschlaggebend für die Bedingung eines fixen, inländischen Wohnsitzes. Betrügereien oder anderen missbräuchlichen Verwendungszwecken sollten damit so gut wie irgend möglich verhindert werden. Allerdings werden von manchen Geldinstituten in dieser Hinsicht Ausnahmen gemacht. Die Voraussetzung dafür, dass auch Personen mit ausländischem Wohnsitz eine österreichische Kreditkarte erhalten, ist zum Beispiel ein überdurchschnittlich hohes Einkommen sowie eine zweifellose Bonität.

Voraussetzungen für Spezial-Kreditkarten

Für eine goldene oder Platinum-Kreditkarte muss der Interessent entweder über ein überdurchschnittlich hohes Einkommen verfügen oder anderweitig äußerst vermögend sein. Die einzelnen Anbieter bestimmen selbst über die Höhe ihrer dahingehenden Mindestanforderungen. Genauere Informationen darüber erteilen die betreffenden ausgebenden Banken. Manche Kreditkarten aus dem High-End-Bereich sind ausschließlich einem Klientel zugänglich, das persönlich dazu eingeladen wurde.

Klassische Kreditkarten, die auf die Bedürfnisse eines genau definierten Klientels zugeschnitten sind, weichen nicht nur hinsichtlich ihres Leistungskataloges von der Norm ab. Auch die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Beantragung einer Kreditkarte können variieren. Kreditkarten für Studenten verzichten zum Beispiel auf die Voraussetzung eines regelmäßigen Einkommens, den Studenten meist nicht nachweisen können. Aufgrund der meist unbefriedigenden finanziellen Situation der Hochschüler handelt es sich hier auch meist um eine Kreditkarte mit Ratenzahlung

Eine neue, attraktive Art, eine Kreditkarte zu beantragen, stellt das Internet dar. Ausgewählte Anbieter bieten diese komfortable Möglichkeit an. Der Antragsteller muss allerdings darauf achten, dass seine Daten über Einkommen etc. über ein Verschlüsselungsprogramm laufen. Er erkennt dies an einer sicheren SSL-Verdingung.

Leicht zu haben – die Prepaid-Kreditkarten

Doch auch wenn sämtliche Voraussetzungen erfüllt werden, so hat das anbietende Institut die Option, einen Antrag auf eine Kreditkarte abzulehnen. In dieser Hinsicht verfügen die Banken, die in der Regel als Ausgabeorganisation fungieren, über einen gewissen Ermessensspielraum. Wird der Antrag auf eine Kreditkarte – aus welchen Gründen auch immer – abgelehnt, so kann der Antragsteller eine Prepaid-Kreditkarte in Anspruch nehmen.

Diese Produkte stellen keine Kreditkarten im eigentlichen Sinne dar, da man nicht „auf Kredit“ bezahlt, sondern sich zu diesem Zweck eines Guthabens bedient, mit dem die Kreditkarte im Vorfeld aufgeladen wurde. Die inkludierten Leistungspakete einer solchen Karte sind durchaus mit jenen der klassischen Kreditkarten vergleichbar, allerdings müssen vom Antragsteller weit weniger strikte Voraussetzungen erfüllt werden.

Zum einen müssen weder ein regelmäßiges Einkommen noch die Kreditwürdigkeit nachgewiesen werden. Der Grund dafür leuchtet ein, denn da das Prepaid-Produkt wie eine Wertkarte funktioniert, besteht somit kein Ausfallsrisiko für die ausgebende Bank. Auch das Mindestalter spielt bei diesen Kreditkarten keine allzu große Rolle. Auch wenn die meisten heimischen Geldinstitute auch in diesem Fall am Mindestalter von 18 Jahren festhalten, bieten manche Banken diese Variante bereits für Jugendliche ab 12 Jahre an.

Die Kreditkarten-Abrechnung: Worauf achten?

Eine Kreditkarte und ihre Abrechung gehören zusammen wie Pech und Schwefel. Sie gibt praktisch und übersichtlich Auskunft über die Höhe der getätigten Ausgaben und dient als aussagekräftiges Kontrollinstrument.

Wie kommen meine Daten auf die Abrechung?

Damit Dienstleistungen oder Waren mit einer Kreditkarte bezahlt werden können, wird das elektronische Zahlungsmittel vom Händler über ein sogenanntes POS-Terminal gezogen. Auf diese Weise werden sämtliche relevante Daten an eine Clearingstelle weitergeleitet. Diese überwacht den Zahlungsvorgang und autorisiert zudem die Kreditkarte, indem sie auf ihre Echtheit und Gültigkeit hin überprüft wird.

Die Daten werden an der Clearingstelle ebenfalls überprüft. Kommt sie zu einem positiven Ergebnis, kann die Transaktion in Sekundenschnelle fortgeführt und beendet werden. Die betreffenden Daten werden währenddessen gespeichert. Die Daten befinden sich auf dem Magnetstreifen der Kreditkarte. Mittlerweile wird dafür immer häufiger ein Chip verwendet, der die Verwendung der Kreditkarte sicherer machen soll.

Bei der Bargeldbehebung per Kreditkarte am Bankomaten wird ebenso verfahren. Daneben erfolgen auch Zahlungen, ohne dass eine Kreditkarte tatsächlich vorliegen würde. Es handelt sich dabei zum Beispiel um Zahlungsvorgänge im Internet oder über das Telefon. Diese Methode wird als MOTO (MailOrder/TelephoneOrder)-Transaktion bezeichnet. Auch diese Daten werden auf der Kreditkarte verzeichnet.

Kreditkarten-Abrechnung: Kontrolle und Kalkulationsbasis

Im Allgemeinen werden die Transaktionen einmal monatlich auf ein Konto gebucht. Je nach Kreditkarten-Variante werden die in Anspruch genommenen Beträge in der Folge entweder mithilfe einer Ratenzahlung beglichen oder der Kredit wird einmalig getilgt. Die Abrechnungen werden heute in der Regel von den betreffenden Onlinebanking-Portalen oder den Kreditkarten-Gesellschaften wie MasterCard, Visa, Diners Club und American Express zur Verfügung gestellt.

Bei den Kreditkarten-Abrechungen ist der Inhaber dazu aufgefordert, größte Sorgfalt walten zu lassen. Sie geben darüber Aufschluss, ob mit der eigenen Kreditkarte Fremdpersonen Geschäfte getätigt haben. Sobald dem Inhaber Unregelmäßigkeiten auffallen, muss er diese sofort an seine Bank melden. Schon allein aus diesem Grund gilt es, der meist monatlich erfolgenden Kreditkarten-Abrechnung größtmögliche Beachtung zu schenken.

Daneben bieten sich die Abrechnungen der Kreditkarten auch an, um einen genauen Überblick über seine Ausgaben zu behalten. Es ist zum Beispiel eine beliebte Methode, die Tankkosten ausschließlich mit der Kreditkarten-Bezahlung zu bestreiten. Daraus wird klar ersichtlich, wie viel Geld man pro Monat in Diesel oder Benzin investiert und man erhält damit eine aussagekräftige Kalkulationsbasis.

Kreditkarten-Kündigung – Worauf sollte man achten?

In manchen Fällen wird es notwenig, seine Kreditkarte zu kündigen. Aber auch der Anbieter kann den Vertag für beendet erklären. Was gibt es zu beachten, wenn die Dienste einer Kreditkarte nicht mehr benötigt oder versagt werden?

Fakten zur Kündigung einer Kreditkarte

Für Österreich sind die rechtlichen Rahmenbedingungen für eine allfällige Kreditkarten-Kündigung in § 30 Zahlungsdienstegesetz (ZaDiG) festgelegt. Dort ist unter anderem geregelt, dass eine sogenannte ordentliche Kündigung mit einer Frist von einem Monat beschlossen werden kann. Diesem Reglement folgt der Großteil der österreichischen Kreditkarten-Organisationen. Hat man sich allerdings für eine Kreditkarte von Card Complete entschieden, dann besteht die Option, die Karte jederzeit zurückzugeben und mit somit sofortiger Wirkung den Vertrag aufzulösen.
Der Ausgeber muss hingegen eine zweimonatige Kündigungsfrist einhalten, sofern es sich um ein Produkt mit einer unlimitierten Laufzeit handelt. Sind im Vornherein Gebühren für die Kreditkarte bezahlt worden, dann sind diese von der betreffenden Kreditkarten-Gesellschaft anteilsmäßig an den ehemaligen Kreditkarten-Inhaber zurückzuzahlen.

In dieser Hinsicht gibt es allerdings bei den einzelnen Ausgebern verfahrenstechnische Unterschiede: Die Kreditkartenorganisation American Express handhabt eine Abrechnung der Jahresgebühr monatlich, weshalb Kunden dieses Anbieters eine Kündigung am Monatsende empfohlen wird. Diners Club bietet in dieser Hinsicht hingegen eine Berücksichtigung einzelner Tage.

Die Kündigungsfristen österreichischer Anbieter

Card Complete sowie Paylife Österreich treten in Österreich als Ausgeber der beliebten Visa- und Mastercard-Kreditkarten auf. Wie bereits erwähnt, gewährt Card Complete eine sofortige Aufkündigung. Sofern allerdings keine tatsächliche Refundierung der Kreditkarte stattfindet, wird ebenfalls eine Kündigungsfrist von einem Kalendermonat erteilt.

Paylife Österreich bietet ebenfalls die Option auf eine unmittelbare Kündigung ohne jegliche Frist. Bei diesem Unternehmen muss dafür allerdings ein sogenannter „wichtiger Grund“ vorliegen. Ein Beispiel dafür wäre unter anderem, wenn der Kunde neuen Geschäftsbedingungen widerspricht. In der Regel genügt dafür ein kurzes Schreiben an den Anbieter, dem die Kreditkarte beigefügt wird.

Ebenso wie American Express werden auch bei Paylife Österreich sowie bei Card Complete die Jahresgebühr pro Monat abgerechnet. Sieht sich der Anbieter gezwungen, eine Kreditkarte aufzukündigen, dann räumen beide Kartenanbieter dem Kunden die gesetzeskonforme Frist von zwei Monaten ein. Doch auch in dieser Hinsicht behält sich PayLife Österreich eine Kündigung mit sofortiger Wirkung vor. Wenn sich zum Bespiel die Kreditwürdigkeit eines Kreditkarten-Inhabers rapide verschlechtert, dann kann dieses Unternehmen sofort von seiner vertraglichen Bindung zurücktreten.

Kreditkarten ohne Notwendigkeit einer Kündigung

Wenn man sich für eine Prepaid-Kreditkarte entschieden hat, dann muss dieses Produkt nicht zwangsläufig gekündigt werden. Vonseiten der Anbieter wird bei diesen Kreditkarten-Varianten ohnehin nur selten ein Grund zur Beanstandung zu finden sein, denn auf der Kreditkarte befindet sich ausschließlich eine Geldsumme, die vom Inhaber selbst zuvor eingezahlt wurde. Ein wie auch immer gearteter Verlust für die Bank kann somit weitgehend vermieden werden.

Für den Inhaber einer Prepaid-Kreditkarte selbst stehen bei dieser Variante zwei Arten zur Verfügung:

  1. Es gibt einerseits Guthaben-Karten, die erneut aufgeladen werden können, sowie Modelle, welche nur zum einmaligen „Befüllen“ geeignet sind. Befindet sich auf der Kreditkarte kein Betrag mehr, kann sie sowieso nicht eingesetzt werden.
  2. Bei einer nicht wiederverwendbaren Prepaid-Kreditkarte versiegt ihre Funktion ohnehin, sobald der Verfügungsrahmen ausgeschöpft wurde.