Rendite der Lebensversicherung

Rendite der Lebensversicherung

Die Rendite der Lebensversicherung, deren Rentabilität mit anderen Kapitalbildungsprodukten im Vergleich wird niemals mit der vom Konsumenten oder Sparer gewünschten Genauigkeit erarbeitet werden können wie bei einer Geldanlage bei der Bank zum Beispiel. Legen wir Geld bei der Bank an, gibt uns diese einen festen Zinssatz vor und kann uns mit Hilfe mal mehr Mal weniger komplizierten Formeln und Gleichungen ein Ergebnis, eine Summme.

Die Rendite der Lebensversicherung, deren Rentabilität mit anderen Kapitalbildungsprodukten im Vergleich wird niemals mit der vom Konsumenten oder Sparer gewünschten Genauigkeit erarbeitet werden können wie bei einer Geldanlage bei der Bank zum Beispiel. Legen wir Geld bei der Bank an, gibt uns diese einen festen Zinssatz vor und kann uns mit Hilfe mal mehr Mal weniger komplizierten Formeln und Gleichungen ein Ergebnis, eine Summe präsentieren, die am Ende auf unserem Bankkonto befinden wird. Bei der Lebensversicherung ist das eine schier unlösbare Aufgabe. Hier fließen Prognosen mit ein, die selbstverständlich auch mit Hilfe von nun wieder anderen Faktoren, Gleichungen, Statistiken, Formeln. Problematisch und differiert wird es eben genau an dieser Stelle.

In den Angeboten der Lebensversicherer lesen wir Begriffe wie Gesamtverzinsung und der Laie denkt sich das ist Verzinsung des gesamten Betrages. Unter der Gesamtverzinsung darf man nicht ohne Hinterfragung die Rendite verstehen. Denn folgendes passiert hier: Die Gesamtverzinsung wird nicht auf das insgesamt eingezahlte Kapital geleistet, sondern nur auf den Sparanteil. Dieser liegt im Bereich von etwa 75 bis 96 Prozent der vom Versicherungsnehmer geleisteten Prämien.

Im Auge behalten muss man auf jeden Fall bei allen Prognosen und Ähnlichem die lange Laufzeit einer Lebensversicherung im Hinblick auf die Inflation. Zu beachten ist zudem, um noch ein Wenig mehr Einblick in die Schwierigkeit der Rentabilitätshöhe zu geben, zum Beispiel der Unterjährigkeits-Zuschlag. Zahlt ein Versicherungsnehmer bei einer Laufzeit von zum Beispiel 20 Jahren statt 100 Euro monatlich 1200 Euro jährlich ein, resultiert hieraus eine Ersparnis von ca. 2500 Euro. Da können Prozentsätze, die uns den Vergleich von Renditen verständlich vor Augen führen sollen, schon sehr unterschiedlich ausfallen. Auch hier gilt erst einmal alle Informationen einholen, die man kriegen kann.

Diese sind dann individuell auf die eigenen Bedürfnisse zu vergleichen und zu prüfen. Nicht jeder kann den jährliche Prämie auf einmal leisten, der darf dann auch nicht die Rendite, die vielleicht mit dieser Maßgaben beschönigt im Angebot erscheint, blauäugig als Merkmal für die Vergleichsrechnung verwenden oder sich vorrechnen lassen. Das nächste Problem liegt darin, wie realitätsfern oder -nah sind die Erwartungen der Versicherungsunternehmen im Bereich der Zukunfts- und Gewinnprognosen. Im Durchschnitt werden 13 Prozent weniger ausbezahlt, als beim Abschluss des Vertrages vorausgesagt wurde. Geschminkte Prognosen helfen dem Versicherungsnehmer nicht wirklich weiter, den Überblick zu behalten. Kritisch ist zu prüfen, ob es sich eher um eine beschönigte oder „naturschöne“ Prognose handelt.

Die Lebensversicherung hat schon eine ganze Weile bewiesen, genauer gesagt schon einiges an Jahrzehnten, dass sie auf die Entwicklungen auf den Kapitalmärkten im Allgemeinen gut reagieren kann. Dies schließt auch ein gewisses Maß an Anlehnung an das Kapitalmarktzinsniveau. Über kurz oder lang folgt selbstredend die Lebensversicherung dem langfristig gesehen steigenden oder fallenden Zinsniveau auf dem Kapitalmarkt. Die anhaltende Finanzkrise kann dennoch einem stabilen Versicherungsunternehmen so schnell nichts anhaben.

Der Börsenkrise und dem Zinstief zeigen Sie sich stark und mutig. Überzählig haben sie sich, es scheint wie aus Trotz, ebenso viel Zinsen gutschreiben können wie im Jahr 2009. Bisher beobachtet man tatsächlich eine ausgesprochen positive Entwicklung, über die es sich gerade in diesen Zeiten staunen lässt. Trotz der Katastrophen im Zinsniveau auf dem Kapitalmarkt stehen die Renditen wie dem Regen und der Sturm trotzend stabil. Die meisten Überschussbeteiligungen liegen ebenfalls bei den Werten des vergangenen Jahres.

Gerechnet hatte man durch die sehr niedrigen Marktzinsen mit einer Flaute, was die Überschussbeteiligungen angeht. Im Vergleich zu vielen anderen Produkten der Kapitalbildung im privaten Bereich ist hier die Lebensversicherung ganz klar im Vorteil. Im Großen und Ganzen gesehen ist die Lebensversicherung noch einer der attraktivsten, vielleicht sogar das attraktivste Produkt für die Kapitalbildung. Ein weiterer Vorteil und im ganzen weiten Sinne vielleicht auch noch unter dem Gesichtspunkt „Rentabilität“ einzuordnen ist die Möglichkeit der Beleihung seiner Lebensversicherung bis zur Höhe des Rückkaufswertes, sollte in der doch langen Laufzeit, immerhin ab zwölf Jahre, etwas Unvorhersehbares geschehen und plötzlich eine Situation entstehen, in der dringend ein bestimmte Summe bereit gestellt werden muss.

Hier kann man die Lebensversicherung bei einer neuen Aufnahme eines Kredits als Sicherheit für die Bank hinterlegen oder aber den niedrigen Zinssatz, den die Versicherer ihren Lebensversicherungskunden anbieten, für ein Darlehen bei seinem Versicherungsunternehmen in Anspruch nehmen. Auch das ist ein weiteres Beispiel, viele könnten folgen, dafür dass die Rendite oder die Rentabilität nicht so einfach als Zahl zum Vergleich verwendet werden kann. Mit welchen Prozentsatz wäre das vorgenannte Beispiel anzusetzen? Sicher für jeden von uns mit einer anderen.

Da die Dauer der Lebensversicherung wirklich eine lange Zeit ist im Leben eines Menschen, wird sie immer über einen Lebensabschnitt hinweg gehen und es gibt Abschnitte im Leben die plötzlich große Veränderungen bedürfen. Da ist diese „Flexibilität“, die man durch diese Freiheiten in der Lebensversicherung hat, für manch einen vielleicht in einer besonderen Situation unbezahlbar. Zudem können Risiken mitversichert werden wie Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit durch einen schweren Unfall zum Beispiel oder durch eine Krankheit.

Diese Dinge sind in der Regel in allen anderen Sparformen nicht mit abgesichert. Sinn und Zweck der Lebensversicherung ist ja auch nicht ausschließlich der, Kapital zu anzusammeln oder zu bilden, sondern findet seinen Schwerpunkt eben im Besonderen darin, dass die zum Bezug der Versicherungssumme als berechtigt eingetragene Person im Falle des Todes des Versicherungsnehmers die gesamte Versicherungssumme sofort ausgezahlt bekommt. Sie stellt daher eine Mehrfache Absicherung dar. Gerade wenn der Hauptverdiener der Familie stirbt oder man den Kindern im Falle seines Todes eine Absicherung gegen noch hinzukommende finanzielle Katastrophen hinterlassen möchte, gibt es kein Produkt das den Qualitäten einer Lebensversicherung auch nur annähernd Konkurrenz darstellen könnte.

Insofern neigt man auf der Suche nach dem vorteilhaftesten und größten Gewinn abwerfenden Produkt ganz natürlich dazu, Renditen zu vergleichen indem die Zahlen der Zinssätze einander gegenüber gestellt werden. Dies ist keinesfalls der richtige Weg. Hier haben Sie dafür nur einige wenige Beispiel, sozusagen als Denkanstoß, genannt und beschrieben bekommen. Diverse, individuelle Menschen benötigen individuelle Überlegungen, um das richtige Produkt für sich und vielleicht für seine Familie zu finden. Anfangs sollte erst ganz genau abgewogen werden, wofür das Produkt, das ich abschließen möchte, denn hauptsächlich dienen soll.

Beratungen und hemmungslos jede Frage so lange stellen, bis man wirklich die Antwort für sich verwenden kann, Informationen aus verschiedensten Quellen einholen sind wichtige Segmente, die beachtet werden sollen. Es gibt auch in diesem Bereich wie überall Berater, die nur schnell auf Vertragsabschlüsse hin arbeiten, weil hier hohe Provisionen ausgezahlt werden. Hier sollte der potentielle Kunde sich immer wieder klar machen, dass der Berater seine Provision aus den Geldern erhält, die der Versicherungsnehmer mit seiner meist monatlichen Prämie an das Versicherungsunternehmen leistet. Da kann man schon eine auf sich und seine Bedürfnisse zugeschnitten Beratung und informative Gespräche erwarten, wenn nötig auch mehrere Termine vereinbaren können. Ein seriöses Unternehmen legt ohnehin Wert darauf, seine Kunden sehr gut beraten zu haben und einem Vertrag bis zum Ende der Laufzeit bestehen zu haben, als wenn schlecht beratene Kunden unzufrieden den Vertrag vorzeitig auflösen und den Namen des Versicherungsunternehmens in keiner guten Erinnerung behalten.