Lohnsteuer 2013 – Aktuelle Lohnsteuertabelle für Österreich

In Österreich ist die Lohnsteuerberechnung nicht leicht zu verstehen, dennoch gibt es Tipps wie die Berechnung der Lohnsteuer vorgenommen wird. Die Grundlage für die Berechnung sind die Einkünfte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus nichtselbständiger Arbeit.

Die Einkünfte unterliegen der Lohn- beziehungsweise der Einkommensteuer. Lohnsteuer wird direkt vom Arbeitgeber einbehalten und direkt an das zuständige Finanzamt abgeführt. Die Lohnsteuer wird vom Bruttolohn abgezogen.

Die Arbeitnehmerveranlagung beziehungsweise der Steuerausgleich ist eine sinnvolle Maßnahme, um zu viel einbehaltene Steuer wieder vom Finanzamt zurück zu fordern. Mit dem entsprechenden Antrag wird dieses Verfahren so durchgeführt, das zu viel einbehaltene Steuer dann wieder an den Arbeitnehmer zurück gezahlt wird. Mit diesem Verfahren sind mehrere hundert Euro pro Jahr wieder vom Finanzamt zurück zu bekommen.

Bedeutung der Lohnsteuertabelle

Die Steuerbeträge die vom Arbeitgeber an das Finanzamt abgeführt werden, sind nach einer einheitlichen Lohnsteuertabelle abzuführen und zu berechnen. Hier wird der Bruttojahresverdienst einer Arbeitnehmerin oder Arbeitnehmers als Grundlage zur Berechnung genommen.

Aus der Tabelle ergeben sich prozentual die Beträge die monatlich abgeführt werden. Wer bis zu einem Betrag von 11.000,– Euro im Jahr Brutto verdient, ist von der Lohnsteuer befreit. Ab 11.000,– Euro bis 25.000,– Euro wird Lohn- beziehungsweise Einkommensteuer nach der Tabelle 2013 berechnet.

Berechnungsgrenzen

Beispiel der Berechnung 11.000 Euro Jahres brutto:
– 11.000 x 5.110 : 14.000 = 4.015 = 36,5 % Steuersatz
Somit wird mit einem Steuersatz von 36,5 %, die Steuer vom Bruttoentgelt abgezogen

Beispiel der Berechnung 35.000 Euro Jahres brutto:
– 25.000 x 15.125 : 35.000 + 5.110 = 10.802,50 = 43,21% Steuersatz
Somit wir mit einem Steuersatz von 43,21 % die Steuer vom Bruttogehalt abgezogen.

Beispiel der Berechnung 60.000 Euro Jahres brutto:
– 60.000 x 0,5 + 20.235 ergibt einen Steuersatz von 50 %.

Ausnahmen mit Steuerersparnis

Erhält der Arbeitnehmer Zuschläge für Überstunden, so ist nur ein Teil dieser Zuschläge lohnsteuerpflichtig. 10 Stunden im Monat sind von der Lohnsteuer befreit beziehungsweise es sind max. 86 Euro mtl. steuerfrei.

Arbeit an Sonn- und Feiertagen ist ebenso begünstigt, wie Nachtarbeit. An Sonn- und Feiertagen, bei Nachtarbeit sind mtl. bis zu 360 Euro steuerfrei.

Sind Zuschläge überwiegend durch Nachtarbeit entstanden, so sind 540 Euro mtl. steuerfrei. Gleiches gilt für Erschwerniszulagen/Gefahrenzulagen/Schmutzzulagen. Richtwerte 360 Euro beziehungsweise 540 Euro.

Die Kollektivverträglichkeit von Zulagen muss gegeben sein, es müssen entsprechende Betriebsvereinbarungen bestehen, nur dann ist die Steuerbefreiung in diesen Fällen möglich. Ohne entsprechende Vereinbarungen keine Steuerbefreiung.

Die entsprechenden Zuschläge der Erschwerniszulagen, der Schmutzzulagen und der Gefahrenzulagen sind in den Steuerfreigrenzen geregelt.
Nachzahlungen bei Gehaltsverhandlungen beziehungsweise offene Gehaltsforderungen, oder werden Dienstreisekosten gewährt, sind diese Nachzahlungsbeträge ebenfalls Lohnsteuerpflichtig.

Steuerbegünstigung Eltern

Natürlich gibt es noch weitere Ausnahmen, die die Steuerlast mindern, das betrifft zum Beispiel Eltern. Steuerbegünstigungen für Eltern sind weitere gesonderte Themen, die einer eingehenden Betrachtung bedürfen, hier lässt sich mit den Freibeträgen die Steuerlast mindern.

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