Motorradversicherung

Motorrad fahren bedeutet sich frei zu fühlen, den Wind zu spüren und die Straße vor sich zu sehen. Jeder der dies schon mal erlebt hat, will immer wieder Motorrad fahren, das ist auch der Grund für den großen Zuwachs in der Bikerszene. Doch es gibt viele Punkte, die zu beachten sind, bevor man seine Freiheit auf der Straße suchen kann. Dazu gehört unter anderem das richtige Gefährt, die richtige Schutzkleidung und ganz wichtig die richtige Motorradversicherung. Besonders die Versicherung ist ein Punkt, den man nicht zu leichtfertig abhacken sollte. Den hierbei geht es nicht nur um die monatlichen Kosten, die man zahlen muss, sondern auch um die Leistungen, die man in einem Schadensfall erhält.

Was für Motorradversicherungen gibt es und welche Leistungen bieten sie an? Die wichtigste Versicherung ist die Motorrad-Haftpflichtversicherung. Diese muss in jedem Fall, für jedes Zweirad, abgeschlossen werden.

Diese Versicherungsart deckt nur Grundlegen Schäden, Sachbeschädigung und Schaden an Personen ab. Hinzu kommt noch, dass die Haftpflichtversicherung die Rechtsschutzversicherung ergänzen kann. Erfahrungsgemäß macht es Sinn zu dieser Versicherung noch eine Nachversicherung abzuschließen, um in jedem Fall rundum gut abgesichert zu sein.

Die zweite Versicherungsvariante ist die Motorrad-Teilkaskoversicherung. Bei dieser Motorradversicherung werden alle Schäden, an der Maschine abgedeckt, die durch Naturgewalten entstanden sind. Dazu gehört unter anderem Hagel, Sturm, Schnee oder Regen.

Weiterhin sind auch alle Schäden mit einkalkuliert, die durch Brand, Diebstahl oder Sachbeschädigung von Dritten anfallen.

Die letzte Motorradversicherung ist die Vollkaskoversicherung. Diese bietet dieselben Leistungen wie die Teilkaskoversicherung, hinzu kommt, dass alle Schäden, die durch den Fahrer selber entstehen, bezahlt werden. Je nachdem für welche Versicherung man sich entscheidet, fallen unterschiedlich hohe Kosten an, die man monatlich oder jährlich begleichen muss.

Wie findet man, die passende Motorradversicherung für sich und auf was muss man beim Aussuchen achten? Bei Motorradversicherungen und Versicherungsunternehmen gibt es gravierende Unterschiede zu anderen KFZ-Versicherungen, aber auch untereinander. Der Hauptunterschied zwischen einer KFZ-Versicherung und einer Motorradversicherung liegt darin: dass die Motorräder nicht nach Marke oder Typ unterschieden werden.

Um den Versicherungstarif für ein Motorrad festzulegen, unterscheidet man zwischen dem Hubraum und ob es sich um Kraftroller, Klein- oder Leichtkrafträder handelt. Dabei gilt eine einfache Regel: je größer der Hubraum ist umso höher fallen die kosten für die Versicherungen aus. Dies hat den Grund, so größer der Hubraum ist, umso schneller können die Motorräder für gewöhnlich fahren und umso schneller kann ein Unfall passieren. Daher sollte man, bevor man sich ein Motorrad kauft, auf den Hubraum achten und sich informieren, wie teuer die Tarife bei der Versicherung werden.

Da sich diese Tarife je nach Versicherungsunternehmen unterscheiden, kann es schwer werden, eine passende Motorradversicherung zu finden. Um nun die beste Versicherung zu erhalten, sollte man sich viel Zeit lassen und mehre Angebote miteinander vergleichen. Dies geht am besten und schnellsten im Internet auf sogenannten Vergleichsseiten, die einem die Möglichkeit bieten alle relevanten Versicherungen zu vergleichen. Eine weitere Variante ist es, sich von einem Versicherungsberater beraten zu lassen. Dieser hat auch meistens sinnvolle Tipps und Vorschläge, wie man seine Motorradversicherung optimieren kann.

Wie kann man die Kosten für eine Motorradversicherung reduzieren? Genauso wie bei einer KFZ-Versicherung gibt es auch bei den meisten der Versicherung für das Motorrad, eine Schadenfreiheitsklasse (SF). Eine SF hilft dabei Beiträge einzusparen und die Kosten, für die Versicherung zu senken. Um dies zu erreichen, muss man längere Zeit unfallfrei gefahren sein, bis man in eine Schadenfreiheitsklasse eingeordnet wird.

So länger man nun ohne Unfall fährt, umso weiter steigt man in der Klasse auf. Je nach Schadenfreiheitsklasse wird ein bestimmter Prozentsatz von den Versicherungskosten abgezogen. Die meisten Versicherungen bieten eine SF bis zu der Stufe 10 an, bei der man dann 45 -50 % der Versicherungskosten einsparen kann. Sollte man jedoch einen Unfall bauen, wird die Schadenfreiheitsklasse gesenkt, sodass man wieder einen höheren Beitrag bezahlen muss.

Weiterhin kann man die Kosten für eine Motorradversicherung senken, indem man nur Versicherungen abschließt, die sinnvoll für einen sind. Wenn die Maschine, zum Beispiel, immer in einer verschlossenen Garage steht. Braucht man im Normalfall keine Versicherung gegen Naturgewalten und Diebstahl. Zudem kann man Geld sparen, in dem man Versicherungen vergleicht und sich die günstigste aussucht.

Was passiert, wenn man mit seinem Motorrad einen Unfall, im europäischen Ausland hat? Um europaweit abgesichert zu sein, bieten die Versicherungsunternehmen unterschiedliche Leistungen an. Dabei ist man mit dem meisten Motorradversicherungen gegen Personen- oder Sach- und Vermögensschaden versichert.

Egal ob man diese mit seiner eigenen Maschine oder einem gemieteten Motorrad in Anspruch nehmen möchte. Zudem kann man einen Schutzbrief für das Ausland abschließen. Dieser Brief ist dafür gedacht, nach einer Panne, einem Unfall oder einem Diebstahl schnell und sicher Hilfe, an jeden Ort zu erhalten. Außerdem in dem Brief enthalten ist der Kranken- und Fahrzeugrücktransport im In- und Ausland. Weiterhin sichert der Schutzbrief einem, eine große Auswahl an Ersatzfahrzeugen zu, die man in jedem europäischen Land, in Anspruch nehmen kann.