Mustervertrag für GmbH-Gründung

Viele Österreicher träumen von der beruflichen Selbständigkeit und erfüllen sich diesen Traum im Zuge einer GmbH-Gründung. Hierbei gilt es aber vor allem in juristischer Hinsicht einiges zu beachten, sodass Nicht-Juristen mitunter leicht überfordert sind. Der österreichische Gesetzgeber schreibt unter anderem in § 4 GmbHG einen Gesellschaftsvertrag in Notariatsaktform vor und macht diesen zur zwingenden Voraussetzung einer jeden GmbH-Gründung.

Viele Existenzgründer greifen diesbezüglich auf einen Mustervertrag zurück, schließlich enthält dieser alle wesentlichen Angaben und macht es angehenden Unternehmern so deutlich leichter. Hierbei muss man lediglich die Informationen zum Gegenstand des Unternehmens, dem Firmensitz, der Höhe des Stammkapitals und der Stammeinlage der einzelnen Gesellschafter eintragen. Über die Pflichtangaben hinausgehende Informationen beinhaltet ein Mustervertrag aber für gewöhnlich nicht. Folglich bleiben bei der Nutzung eines Mustervertrags bei der GmbH-Gründung mitunter wichtige Fragen ungeklärt, was später gravierende Folgen haben kann und möglicherweise einen Gesellschafterstreit nach sich zieht. Wer auf einen Mustervertrag für die GmbH-Gründung zurückgreift, sollte diesen also unbedingt entsprechend ergänzen und auf diese Art und Weise etwaigen Streitigkeiten vorbeugen.

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