Neufög

Neugegründete Unternehmen haben es in der Regel nicht leicht, schließlich gilt es zunächst einige bürokratische Hürden zu überwinden. Zudem muss man natürlich dem Konkurrenzdruck standhalten und trotz des starken Wettbewerbs auf dem Markt bestehen können. Um all diesen Widrigkeiten trotzen zu können und als Unternehmer durchzustarten, benötigt man nicht nur eine gute Geschäftsidee, sondern in der Regel auch einen gewissen finanziellen Background. Dieser stellt vor allem anfangs eine der größten Schwierigkeiten dar, weil nur die Wenigsten über ausreichend Vermögen verfügen dürften. Darüber hinaus wird es Gründern mitunter schwer gemacht, wenn es um einen Kredit bei der Bank geht.

Mit dem sogenannten Neufög (Neugründungs-Förderungsgesetz) schafft der österreichische Gesetzgeber hier aber Abhilfe und stellt Existenzgründern eine Förderung zur Verfügung. In Anspruch genommen werden kann diese im Zuge von Neugründungen, sowie entgeltlichen und unentgeltlichen Betriebsübertragungen. Wer Anspruch auf Neufög hat und diesen auch geltend macht, erhält jedoch anders als bei anderen Maßnahmen dieser Art keinen gewissen Geldbetrag als Fördersumme. Stattdessen sieht das Neufög eine Gebührenbefreiung als Förderung vor. So werden Gründern beispielsweise die Bundesverwaltungsabgaben, Stempelgebühren, Grunderwerbssteuer, verschiedene Gerichtsgebühren, die Gesellschaftssteuer, sowie unter gewissen Voraussetzungen die Lohnnebenkosten erlassen. Das Neugründungs-Förderungsgesetz sieht demnach keine direkte Zuwendung vor, kann Neugründungen und Betriebsübertragungen aber dennoch wesentlich erleichtern.

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