Stromanbieter – Strompreise vergleichen

Stromanbieter Österreichs

Strom ist wichtig. Jedermann braucht Strom und daher gibt es auch eine große Anzahl von Stromanbieter, welche die Bürger mit der wichtigen Elektrizität versorgen. Dabei versuchen sich die verschiedenen Firmen mit unterschiedlichen Preisen und Tarifen gegenseitig zu überbieten, indem sie dem Verbraucher versuchen klar zu machen, dass ausgerechnet ihr Strom der richtige ist. In diesem Artikel werden nun verschiedene Anbieter aus Österreich genannt.

An erster Stelle steht „Verbund“, Österreichs Elektrizitätswirtschafts AG, die sich auf ihrer Homepage selbst als das führende Elektrizitäsunternehmen Österreichs propagieren und auf ihre Worte Zahlen folgen lassen. Es handelt sich dabei um den größten Elektrizitätskonzern des Landes, der fast die Hälfte aller Verbraucher versorgt.

Ein Preisvergleich bei Stromanbietern kann durchaus sinnvoll sein. In der Regel ist nämlich der lokale Stromanbieter nicht der aktuell günstigste Stromlieferant.
In vielen Bundesländern kann man sich im Jahr 50 bis 100 Euro durch einen Wechsel des Stromanbieters sparen. Finden Sie hier einen aktuellen Strompreisvergleich:
Strompreisvergleich Österreich

Den Großteil ihres Stroms produziert die Firma Verbund mit Wasserkraft, was zeigt, dass der 1947 gegründete Konzern mit der Zeit geht und auch auf neue Innovationen eingeht. Das in Wien stationierte Unternehmen wird derzeit von Wolfgang Anzengruber, Johann Sereinig, Ulrike Baumgartner-Gabitzer und Christian Kern geleitet und verbuchte 2009 einen Jahresumsatz von 3,4 Mrd. Euro. Neben der Wasserkraft setzt der „Verbund“ auf weitere Methoden dieser Art, wie der Wind- und Wärmekraft. Größter Aktionär ist übrigens der Staat Österreich selbst.

Die Burgenländische Elektrizitätswirtschafts Aktiengesellschaft, kurz BEWAG, konzentriert sich in erster Linie auf das Burgenland. Der Konzern verfügt nicht über eigene Kraftwerke, sondern kauft den kompletten Bedarf bei „Verbund“, wodurch eine langjährige Partnerschaft entstand. Diese Verbundenheit spiegelt sich teils auch darin wider, dass sich BEWAG für die alternative Energieerzeugung einsetzt. Gegründet wurde das Unternehmen 1958 und ist damit der jüngste Stromkonzern Österreichs. Inzwischen gehört er der Energieversorgung Niederösterreichs.

Diese AG, oft nur EVN AG genannt, hat ihren Monopol in Niederösterreich bei der Wärme-, Gas- und Stromversorgung und machte in den letzten Jahre je Umsätze in Milliarden Höhe. Er wurde erstmals 1922 gegründet, wurde jedoch 1954, bzw. 1986 neugegründet. Das fast 10.000 Mitarbeiter umfassende Unternehmen hat ihren Hauptsitz in Maria Enzersdorf und jetziger Generaldirektor ist Burkhard Hofer, der diesen Posten seit 2005 besetzt.

Die Energie AG Oberösterreich sitzt in Linz und wurde bereits 1892 gegründet, womit sie zu den ältesten im ganzen Land gehört. Seit geraumer Zeit ist diese Aktiengesellschaft auch im Ausland tätig, d.h. auch in z.B. Italien, Tschechien, Deutschland, Rumänien und der Slowakei gibt es Haushalte, die ihren Stromverbrauch mit der Energie AG Oberösterreich decken.

Das Unternehmen engagiert sich bereits seit Jahren für die vorteilhafte Nutzung von naturfreundlichen Techniken der Energieproduktion, wie etwa der Solarkraft. Der Vorstandsvorsitzender ist Leopold Windtner, der auch als Präsident des Österreichischen Fußball-Bundes bekannt ist. Tatsächlich fördert die Energie AG Oberösterreich auch kulturelle Ereignisse, wie den Fußball oder auch Kunst.

Der Kelag-Konzern ist in Klagenfurt installiert und gehört zu „Verbund“. Ihr Gebiet ist die Strom- und Gasversorgung. Ein Tochterunternehmen, welches als Wärmebetriebe Gesellschaft mbH (WBG) bekannt ist, beschäftigt sich mit der Wärmekraft. Entstanden ist KELAG 1923 als KÄWAG und wurde 1939 in KELAG umbenannt. Die Firma gehört nun zu den bekannten Größen, da sie in ganz Österreich aktiv ist.

Die Salzburg AG für Energie, Verkehr und Telekommunikation (meist nur Salzburg AG) entstand aus zwei Konzernen, wobei eines bereits 1887 gegründet worden war. Sie versorgen ihre Großzahl an Kunden mit Erdgas, Strom, Wärme und Wasser. Dieses vielfältige Angebot half der Aktiengesellschaft sich vor allem in Salzburg zu festigen und Kunden zu gewinnen.

Die Wien Energie GmbH (oft auch nur „Wienstrom“ genannt) bietet Strom, Erdgas und Wärme an und gehört zu den Wiener Stadtwerken. Das Unternehmen aus der Hauptstadt wurde erst 2001 gegründet und ist damit auf dem Markt noch ziemlich jung. Die Verbraucher des Wienstroms finden sich nicht nur in Wien selbst, sondern auch in anderen Teilen des Landes, wie etwa dem Burgenland und Niederösterreich, der Monopol der GmbH findet sich jedoch in Wien, wo sie zu den größten Anbietern gehören.

Die These, dass Strom wichtig sei, lässt sich also mühelos anhand von den vielen Unternehmen belegen, die dem Verbraucher Strom anbieten. Allein in Österreich gibt es so viele, dass es schwer ist, alle hier aufzuzählen. In der Tat gibt es unzählige Firmen, die oben keine Erwähnung fanden, wie z.B. die Tiroler Wasserkraft AG, oder die Energie Steiermark (ESTAG). Bei einer so großen Vielfalt kann man nicht alle nennen, denn dass es viele gibt, lässt sich von niemanden bestreiten, denn immerhin ist Strom ja wichtig.

Kommentare

  1. Sonnenschein meint:

    Und am Ende ist es auch egal, wieviele Stromanbieter es gibt, da ja eh jeder am anderen in gewisser Weise beteiligt ist. Das macht es einem leider auch schwer, herauszufinden, was man da nun für einen Strom einkauft. Wenn ich ein Unternehmen wählen möchte, das keinen Atomstrom anbietet bzw. auch nicht in Atomstrom investiert (eventuell über Tochterunternehmen oder eben einfach nur, weil es Anteile an einem anderen Energieanbieter hat), muss ich mich ganz schön auskennen, um das umsetzten zu können.

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