Handy Tarife

Alle Leute, die mit ihrem Handy telefonieren, haben zunächst einmal die „Qual der Wahl“ zwischen den zahlreichen Anbietern von Handytarifen. In Österreich gibt es die Anbieter Drei, Yesss, T-Mobile, Tele2, Telering, A1 und Bob.

Sie alle offerieren Handy Tarife, die auf den individuellen Bedarf zugeschnitten sind. Denn nicht für jeden Menschen, der mit seinem Handy telefoniert, ist jeder Tarif gleich gut geeignet.

Handytarife in Österreich im Vergleich



Während einige Nutzer nur wenig telefonieren, nutzen andere ihr Handy stets und ständig für Telefonate. Entscheidend ist auch, ob man das Handy nur für den Notfall nutzt oder vielleicht geschäftlich. Und es kommt auf den Zeitpunkt der Telefonate an. Manche Handynutzer telefonieren eher am Abend, manche eher am Wochenende. Und es gibt auch Leute, die nutzen das mobile Telefon eher für das Schreiben einer Nachricht per SMS. Zudem sollte man vor der Wahl eines passenden Tarifs die Netzabdeckung des Wunschanbieters untersuchen. Kein Tarif bringt einen Nutzen, wenn man an den Stellen, wo man meist unterwegs ist, kein Netz bekommt.

Einen Tarifrechner, der die verschiedenen Tarife der Anbieter sinnvoll vergleicht, findet man unter http://ak.fonito.at/ Dort benötigt man zuerst die Grundgebühr zur Berechnung. Wer nicht weiß, wie man an seine Einzelnachweise kommt, wird auf dieser Seite detailliert angeleitet. Die Tarifanalyse ist dann innerhalb von Sekunden geschehen, indem in den Datenbanken die unterschiedlichen Tarife für Handys verglichen werden. Die Kostenersparnis und günstige Tarife werden dann unverzüglich angezeigt.

Auf der Seite von www.tarifcheck.at finden sich detaillierte Angaben zu allen Tarifen der Anbieter A1, bob, Drei (Hutchinson 3G), Orange Yesss, T-Mobile und Telering. Übersichtlich sind hier Grundpreis, Mindestumsatz, Netzart und der Anbieter samt Tarifnahmen gegenüber gestellt. Ein Klick auf den betreffenden Tarif zeigt dem Interessenten die nötigen Details zur Mindestlaufzeit, Taktung, den Frei-Minuten, der Frei-SMS und dem Startguthaben. Außerdem erfährt man, für welchen Typ von Telefonierer sich der jeweilige Tarif wirklich eignet. Auch Verbindungspreise und Gebühren werden detailliert aufgezeigt.

Hinter dem Anbieter A1 verbirgt sich die Mobilkom Austria. Sie bietet A1 Smart Tarife, mit denen man ab 12 Euro Grendentgelt pro Monat in Österreich in alle Netze telefonieren kann. Die Smarttarife sind vielfältig und bieten so für Wenig- und auch Vieltelefonierer den passenden Tarif. Die Tarife beziehen ihre Namen von den Freiminuten, die in ihnen enthalten sind.

Zurzeit sind das der A1 Smart 150, der 400, 1100 und der 2000+. Bei Letzterem gibt es dazu noch 1000 gratis SMS. Zusätzliche Optionen ermöglichen es Leuten, die gerne SMS versenden, auch diese Sparte abzudecken. Hier gibt es auch spezielle Tarife für die Versendung von SMS und Telefonate in das europäische Ausland. Hinzu kommen Tarife der „Inclusive“-Reihe, die sich für Nutzer eignen, die viele SMS versenden und viel telefonieren.

Im Bereich der Breitbandangebote ist A1 vom Verein für Konsumenteninformation (VKI) zum Testsieger unter 10 Breitbandangeboten von vier nationalen Mobilfunkanbietern gekürt worden. Der Sieg war deutlich, da alle Produkte von A1, die getestet wurden, die Mitbewerber klar ausstechen konnten. A1 zeigte die größten Spitzengeschwindigkeiten und überzeugte mit dem stabilsten Netz.

Die neuesten Übertragungstechnologien im Live-Netz erzeugen Spitzenraten von momentan 28 Mbit/s, was im Laufe des Jahres noch auf 42 Mbit/s hochgeschraubt werden soll. A1 punktet mit hohen Durchschnittswerten insbesondere dadurch, dass sie ihre Anbindung an das hochleistungsfähige Glasfasernetz im Bezug auf die Basisstationen immer wieder erweitern. Bei der maximalen Downloadgeschwindigkeit war A1 mit 5,82 Mbit/s mehr als doppelt so schnell, die der Zweitplatzierte bei den Tarifanbietern.

Der Tarifanbieter „Bob“ bietet aktuell neben dem „Bigbob“ Tarif mit 1000 Freiminuten und 1000 freien SMS noch den „Bob Vierer“, bei dem alles 4 Cent kostet, das Telefonieren in alle Netze und das Versenden von SMS. Zudem gibt es den Tarif ohne Grundgebühr und Vertragsbindung plus 100 Gesprächsminuten/ SMS. Wichtig zu wissen ist, dass Bob kein eigener Mobilfunkanbieter ist. Hier erhält man kein Handy zum Abschluss hinzu.

Hinter dem Anbieter „Drei“ verbirgt sich Hutchinson3G. Ohne Vertragsbindung kann man hier im Tarif „3WahnSIM“ alle Vorteile nutzen, die sonst ein Vertragshandy bietet, inklusive Freiminuten, kostenlosen SMS, Internet und auch E-Mail. Ist das Guthaben, das der Kunde auf dem 3WahnSIM-Konto hat, allerdings aufgebraucht, werden 25 Cent pro Minute oder auch pro SMS angerechnet.

Der Handytarifanbieter Telering hat mehrere Tarife, die auf die verschiedenen „Telefontypen“ zugeschnitten sind. Sie haben solch klingende Namen wie „Halbe Zehn“, ein Tarif für Leute, die zwar wenig, aber dann auch ins Festnetz telefonieren. Er empfiehlt sich insbesondere für junge Leute unter 27 Jahren. Zwar wird ein Aktivierungsentgelt von 49,90 Euro fällig, aber es gibt einen Onlinebonus von 39,90 Euro, so dass sich diese Beträge fast aufheben.

Es gibt auch „Nackter Basta“, der ebenfalls Wenigtelefonierern zugute kommt, allerdings solchen, die nur von Handy zu Handy telefonieren. Für alle unter 27 eignet sich „Gesponserte Basta“, ein günstiger Tarif mit 1000 Freiminuten/SMS und 1 GB Datenvolumen für begeisterte Surfer. Der junge Nutzer erhält hier schon mal zwischendrin die eine oder andere Werbe-SMS. Der Handytarif läuft über eine Laufzeit von mindesten 24 Monaten bei Telering.

Telering bietet seinen Kunden zudem guten und freundlichen Service, wie Nutzer bestätigen. Des Weiteren gibt es nützliche Features wie zum Beispiel die sehr detailliert gegliederte Telefonrechnung, die auch ein einfaches Ablesen der verbliebenen Freiminuten ermöglicht. Kostenlos ist eine Wunschnummer bei Telering zu bekommen, wenn diese noch frei ist und man von einem anderen Anbieter ummeldet. Man kann hier auch die eigene Nummer mit der dann angepassten Vorwahl mitnehmen.

Auf der Homepage des Anbieters „Orange“ sind die diversen Tarife übersichtlich mit witzigen Icons gekennzeichnet und die wichtigsten Daten wie Freiminuten und Angebotspreis kurz angegeben. Hier wird auch gleich mit einem Satz klar definiert, für welche Art von Telefonierer der jeweilige Tarif der Richtige ist. Besonderer Service bei Orange:

Wer seine Rufnummer beim Wechsel zu Orange mitnehmen möchte, erhält eine Gutschrift von 50 Euro. Im Wechselbonus sind die anfallenden Kosten der Rufnummernmitnahme (19 Euro) integriert. Wer über das Internet einen Tarif abschließt, bekommt zudem einen sogenannten „Webshop Bonus“, der bei der ersten Abrechnung gutgeschrieben wird. Man bindet sich an einen Tarifvertrag für mindestens 24 Monate.

T-Mobile Österreich bieten die „HIT“-Tarife in verschiedenen Ausführungen. Bei Aktivierungskosten von 49,90 Euro laufen die Tarife hier über mindestens 24 Monate. Wer sich im Onlineshop anmeldet und auch online seine Rechnung bezieht, erhält von T-Mobile Österreich einen „Online Bonus“, der jeweils bei der nächsten Rechnung gutgeschrieben wird. Eine übersichtliche Aufstellung auf der Homepage von T-Mobile ermöglicht den sofortigen Überblick über Freiminuten / SMS, das inkludierte Datenvolumen und den monatlichen Preis.

Bei den Handytarifen von Tele2 gibt es die „Volles Ohr!“ Tarife, die, je nach Angebot, von L bis XXL reichen. Hier zahlt der Kunde kein Aktivierungsentgelt und keine Telekom Austria Grundgebühr. Während man beim „L“ und „XL2 Tarif eine gewisse Menge Freiminuten erhält, gilt beim „XXL“-Tarif unbegrenztes Telefonieren in das österreichische Festnetz, während man bei allen anderen Gesprächen 20 % Ersparnis verzeichnen kann. Die Laufzeit des Tarifs beträgt mindestens 12 Monate.

Die größte Erreichbarkeit im Bezug auf das Netz haben in Österreich bisher noch A1 oder das T-Mobile Netz. Damit ist man von der Netzabdeckung her auf der sichersten Seite. Hutchinson, A1 und Telering arbeiten mit einer Taktung von 60/60, das heißt, die Abrechnung erfolgt pro Minute, während die anderen Anbieter in der ersten Minute voll abrechnen, danach aber halbminütig. Dies gewährleistet eine genauere Abrechnung und ist sinnvoll für Kurztelefonierer. Darum sollte man die Taktung auch mitberechnen, falls man keine langen Gespräche führt.