Yess Tarife

Die Yess! Telekommunikation GmbH bietet sämtliche Tarife für das mobile Telefonieren und Surfen an. Dabei werden ausschließlich Kunden aus Österreich bedient. Die unterschiedlichen Angebote sind leicht verständlich und bieten keine unnötigen Zusatzfeatures, sodass die Kunden genau wissen für welche Dienstleistungen sie im Endeffekt zahlen.

Yess Tarife im Vergleich



Nachdem Yess im Jahre 2000 gegründet wurde, orientierte man sich schnell an die Veränderungen des Telekommunikationsmarkts und legte den Schwerpunkt auf mobile Geräte. Nach mehr als 600.000 zufriedenen Kunden blieb man dem Konzept treu und baute dieses verstärkt aus. Das Ziel ist nun Yess! zu einer bekannten Dialogmarke zu machen.

Yess Tarife im Überblick

Für das Telefonieren im Inland werden grundsätzlich zwei verschiedene Tarife angeboten: der 4-Cent-Tarif und ein 2,9-Cent-Tarif. Ersterer verlangt pro Gesprächsminute 4 Cent – in alle Netze. Auch das Abhören der Sprachmailbox, das Versenden einer SMS und der Kundendienst kostet jeweils 4 Cent. Dabei muss sich der Kunde an keinerlei Bindungen halten und kann jederzeit zu einem anderen Anbieter unkompliziert wechseln.

Wird der 4-Cent-Tarif aber in Verbindung mit dem Handy Nokia 5030 gewählt, so muss monatlich ein Mindestgesprächsumsatz von 9 Euro vorherrschen. Der Vertrag läuft insgesamt 12 Monate, wobei das Handy selbst kostenlos ist. Bei beiden Varianten fällt keine Grundgebühr an. Die Taktung ist den heutigen Standards angepasst und hat einen Wert von 60/30.

Schließlich wird auch ein limitierter Aktionstarif angeboten. Dieser ist grundsätzlich für Personen zu empfehlen, die sehr viel Telefonieren und einige SMS-Nachrichten versenden wollen. Hier muss eine Grundgebühr von 8,80 Euro bei einer hervorragenden Taktung von 60/60 bezahlt werden. Dafür sind insgesamt 1.000 Gesprächsminuten und 1.000 SMS-Mitteilungen gratis enthalten. Jede weitere Minute bzw. Nachricht kostet schließlich 9 Cent. Die Anmeldung ist kostenlos, bei einer Ummeldung zu einem anderen Tarif fallen 9 Euro an. Eine bestimmte Vertragsbindung ist nicht zu beachten.

Bei beiden Angeboten kann ein entsprechendes Daten-Paket für mobiles Surfen hinzugebucht werden. Hierbei dürfen jeden Monat 1 Gigabyte Daten aus dem Netz geladen werden, was durchaus zu gelegentlichen Stöbereien einlädt. Wenn der Kunde sich für ein solches Paket entscheidet, werden ganz unkompliziert weitere vier Euro abgebucht. Dabei entstehen keine Aktivierungskosten. Die Vertragsoption kann beim telefonischen Kundendienst mithilfe des PUK-Codes oder des Kundenkennworts in Anspruch genommen werden.

Alle aufgezählten Tarifoptionen gelten für das Land Österreich. Bei Telefonaten ins Ausland fallen entsprechend höhere Gesprächspreise an. Grundsätzlich kostet eine Minute in den EU-Ländern 0,43 Euro. In den östlichen Staaten wie Singapur, Russland und Ukraine werden 0,69 Euro fällig, wobei Gespräche nach Amerika 1,10 berappen. Die exakten Gebühren sind im Kundendienst zu erfragen.

Will man eines dieser Pakete bestellen, so kann man sich an den Vertriebspartner Hofer wenden oder direkt im eigenen Webshop anmelden. Dazu ist der gewünschte Tarif, die persönlichen Daten, die Ausweisdaten und eine gültige Bankverbindung nötig. Nach Abschluss der Online-Anmeldung muss das Dokument ausgedruckt und unterschrieben werden, bevor es gescannt und schließlich an den Support geschickt wird.

Selbstverständlich ist auch der Postweg möglich. Wenn in der entsprechenden Vertragsoption ein Handy enthalten ist, so wird dieses innerhalb von fünf Tagen versendet. Der zu zahlende Betrag wird jeden Monat automatisch per Bankeinzug abgebucht, wobei die Rechnungen nur per PDF-Datei betrachtet werden können. Schließlich darf jederzeit das Vertragverhältnis beendet werden, ohne die bisher benutzte Rufnummer zu verlieren.

Mobiles Surfen – Die Tarife

Auch beim mobilen Surfen werden zwei Angebote für verschiedene Benutzergruppen angeboten, sofern das Aktionsangebot außer Acht gelassen wird. Zum einen die Grundoption und zum anderen die Poweroption. Ersteres ist für Gelegenheitssurfer gedacht, die nur hin und wieder mobiles Internet benutzen. Das Bezahlkonzept ist recht interessant und sehr selten in der heutigen Telekommunikationsbranche.

So wird kein fester monatlicher Betrag abgebucht, sondern pro Aufladung jeweils 20 Euro. Eine Aufladung beinhaltet weitere 2 GB zum Surfen, was für die angesprochene Zielgruppe durchaus ausreichend ist. Dabei muss keine vertragliche Bindung eingehalten und keine Aktivierungsgebühr bezahlt werden. Auch ein monatlicher Mindestumsatz oder eine Grundgebühr ist nicht vorhanden. Eine Aufladung hat eine Gültigkeit von 12 Monaten, was mehr als ausreichend ist. Es sind Geschwindigkeiten von bis zu 7,2 Mbit/Sek möglich, sodass angenehm und ohne lange Wartezeiten gesurft werden kann.

Bei beiden Mobilsurfpaketen fallen außerdem andere Preise bei den Telefonaten und SMS-Mitteilungen an. Jede Gesprächsminute kostet 7 Cent, genauso wie das Abhören des Anrufbeantworters und dem Kontaktieren des Kundendienstes. Eine SMS kostet mit 13 Cent fast doppelt so viel. Die Taktung liegt bei normalen 60/30. Die Daten sind bei beiden Paketen komplett identisch.

Die Poweroption ist für Vielsurfer geeignet, die mit 2 GB pro Aufladung nicht auskommen. Für sie gibt es 3 GB zum Preis von 20 Euro. Sofern das Starter-Set zuvor erworben wurde, kann außerdem auf ein Startguthaben von 1,5 GB zurückgegriffen werden. Es fallen hier keine Aktivierungs- und Ummeldegebühren an. Auch auf einen monatlichen Mindestumsatz und einer Grundgebühr wird verzichtet. Das erworbene Guthaben bei einer Aufladung ist nur für einen Monat gültig, es muss also zügig verbraucht werden, damit es nicht verfällt.

Da recht große Unterschiede zwischen den beiden Varianten herrschen, kann der Tarif jederzeit im Kontenmanager auf der Website des Anbieters gewechselt werden. Der telefonische Kundendienst hilft hier nicht weiter. Dabei fallen keinerlei Kosten an. Das aktuelle Guthaben kann selbstverständlich per Internet, Telefon oder SMS schnell und unverbindlich abgefragt werden. Dabei muss eine Verzögerung von mehreren Stunden in Kauf genommen werden.

Um das mobile Internet auf den heimischen PC oder Laptop nutzen zu können muss eine entsprechende Hardware vorhanden sein. Yess! empfiehlt die Modems Huawei E1552, Huawei E160, Huawei E220, ZTE MF626 und ZTE MF628, die alle per Softwareupdate die SIM-Karte des Anbieters unterstützen. Diese nimmt das Netz des Telekommunikationsdienstes Orange in Anspruch, welches Ballungszentren ab 5.000 Einwohnern und wichtige Verkehrsadern unterstützt.

Will der Kunde nur eine SIM-Karte bestellen, so ist auch dafür gesorgt. Auf der Homepage darf zwischen sieben Angebote gewählt werden. Das Standard-Paket bietet ausschließlich eine Wertkarte mit einem Startguthaben von 90 Minuten zu einem Preis von 9,98 Euro. Bei allen anderen Varianten ist ein Handy enthalten, das wiederum einige interessante Zusatzfunktionen mit sich bringt. So kommen unter anderem musikbegeisterte Menschen mit einem Gutschein für den Nokia Ovi-Store nicht zu kurz. Schließlich darf auch ein USB-Modem für den PC bestellt werden, sofern dieses noch nicht vorhanden ist. Es handelt sich hierbei um den Stick ZTE MF112, der 49,99 Euro zu Buche schlägt. Dabei kann bereits auf 3 GB zurückgegriffen werden, sodass man bei Eingang der Ware sofort lossurfen darf.

Letztendliches Fazit:

Bei Yess! kommen alle Menschen, die sich zu den Gelegenheits- bzw. Vielnutzern zählen, voll auf ihre Kosten – eine „Mittelschicht“ gibt es nicht. Die Tarife sind leicht verständlich und geben unkompliziert an, was wirklich geboten wird. Die Preise müssen sich nicht vor der großen Konkurrenz verstecken. Das Aufladen beim mobilen Surfen ist ein interessantes Konzept, aber wahrscheinlich nicht jedermanns Sache.

Größtes Manko ist die Netzabdeckung von Orange, da diese fast ausschließlich nur in Ballungszentren komplett ausgefeilt sind. Menschen abseits großer Städte schauen somit in die Röhre und kommen eindeutig zu kurz. Will man ein Paket mit Handy kaufen, so ist dieses ausschließlich auf Handys von Nokia beschränkt, was für manche Menschen zum Problem werden könnte. Allerdings werden hier sinnvolle Zusatzoptionen dazugegeben, sodass unterm Strich ein attraktives Angebot herauskommt.