Umweltminister Andrä Rupprechter – CO2 Einsparungen mit Unternehmen Energiewende

CO2-Einsparungen vor der eigenen Haustür – der österreichische Umweltminister Andrä Rupprecht von der ÖVP möchte die Produktion von Kohlenstoffdioxid verringern und setzt dafür auf „Unternehmen Energiewende“. Dabei setzt er auf die Zusammenarbeit einheimischer Firmen, um die CO2-Werte zu verbessern.

Bisherige Erfolge

Andrä Rupprecht vertritt die Ansicht, dass eine moderne Umweltpolitik in keinem Widerspruch zum Wachstum der Wirtschaft steht. Darum konnte der Umweltminister bisher auch schon knapp 7200 Unternehmen von den CO2-Sparplänen überzeugen.

Projekte zur Senkung beim Energieverbrauch

In den einzelnen Firmen wurden diverse Projekte unter anderem zum verstärkten Recycling oder der Senkung des Energieverbrauchs umgesetzt. Das Ergebnis dieser Projekte war eine Einsparung von 6,7 Millionen Tonnen CO2 im Jahr 2013.

Gemessen am gesamten Kohlenstoffdioxid-Ausstoß von Österreich entspricht das ganzen 9 Prozent. Die Einsparung hat auch zur Folge gehabt, dass Österreich im Jahr 2013 rund 2,5 Milliarden Liter Erdöl im Wert von 1 Milliarde Euro einsparen konnte.solar-investments

An einem Strang ziehen

Bisher sind unter anderem große Firmen Austrian Airlines (AUA), Telekom Austria, REWE sowie Vöslauer beim Unternehmen Energiewende mit eingestiegen. AUA bietet seinen Kunden eine Möglichkeit an, für den CO2-Ausstoß eine Kompensation zu bezahlen, wodurch das Unternehmen seine Programme zur Energiewende finanziert.

Bisher sind dafür rund 90.000 Euro zusammengekommen. Die Telekom Austria setzt die Energiewende dagegen um, indem sie ihr Telefonnetz stärker mit erneuerbaren Energien betreibt, statt auf konventionelle Mittel wie Kohle oder Erdöl zu setzen. Dadurch rechnet das Unternehmen mit einer jährlichen Einsparung von rund 64.000 Tonnen Kohlenstoffdioxid.

Schulungen zum Thema Klimaschutz

REWE und Vöslauer geben die Aufgabe der Energiewende dagegen direkt an das Personal und die Verbraucher weiter. So werden für das Personal der Filialen Schulungen zum Thema Klimaschutz angeboten, während Vöslauer eine neue, umweltfreundliche Glasmehrwertflasche entwickelt hat als Ergänzung zur bisher bewerten PET-Flasche.
Allerdings reicht Andrä Rupprecht diese Bemühung der Firmen noch nicht. Nach seinen Vorstellungen sollen bis 2018 mindestens 10.000 Firmen Partner des Unternehmens Energiewende werden. Dazu müsse der Umweltsektor auf 200.000 Beschäftigte mit einem Umsatz von 40 Milliarden Euro erweitert werden. Wenn das gelänge, würde Österreich nach Rupprechts Auffassung zum „Green Economy Standort“ werden.

Globale Pläne & Einsatz zur Energiewende

Neben der Energiewende im eigenen Land hofft Rupprecht allerdings auch auf ein internationales Umdenken. Ein internationaler Klimavertrag mit Verpflichtungen für sämtliche Regionen wäre dabei für Rupprecht die angestrebte Lösung und der österreichische Umweltminister ist überzeugt davon, dass so ein Vertrag bereits bei der UN-Klimakonferenz 2015 in Paris realisiert werden könnte, um den CO2-Verbrauch der gesamten Welt nachhaltig zu reduzieren.

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