Weiterer Zinsrutsch bei Tagesgeldkonten verzeichnet

Mit momentan durchschnittlich 0,83 Prozent liegen die Tagesgeldzinsen seit Jahresbeginn so niedrig wie noch nie. Über 30 Banken haben das Tagesgeld unter die Ein-Prozent-Grenze gesenkt. Ein Stand, der weit hinter der aktuellen Inflationsrate liegt.

Anlegertipps angesichts des Tageskonto-Zinstiefs

Wer sicherheitsbewusst und flexibel sparen möchte, steht angesichts des anhaltenden Zinstiefs vor der Frage, welche Anlagealternativen es gibt. Die Möglichkeiten sind gering. Maximal Neukunden können von Zinsen von bis zu zwei Prozent profitieren.

Diese werden jedoch oftmals nur bis maximal 5.000 Euro Sparbetrag und für wenige Monate gewährt. Andere klassische Sparmöglichkeiten, wie:

– Festgeld oder
– Sparbuch

Aktuelle Tagesgeldkonditionen finden Sie auf dem Finanzportal: Konto.com

bringen oftmals noch wesentlich weniger Zinsen und sind insbesondere für Online-Banking-Kunden weniger flexibel zu handhaben. Andere Geldanlagen sind im Gegensatz zu den gesetzlich, einlagengesicherten Sparbüchern, Tages- und Festgeldern mit einem vergleichsweise hohem Verlustrisiko verbunden.

Wenn Sie sich nicht mit Investmentsfonds, Anleihen und Aktien für die Anlage Ihres Sparvermögen anfreunden können, dann können Sie nur auf die langfristig prognostizierte Leitzinswende hoffen, die auch wieder zu höheren Sparzinsen bei den klassischen und einlagegesicherten Sparprodukten führen wird.

Zwischen Tagesgeldkonten immer wieder wechseln

Um die wenigen Prozentpunkte, die bei der aktuellen Verzinsung möglich sind, im Tagesgeldbereich zu nutzen, sollten erfahrene Online-Banking-Kunden einfach mehrere Tagesgeldkonten unterhalten und ihr Geld immer wieder auf das Tagesgeld-Konto mit den besten Konditionen umschichten. Dies erfordert jedoch Aufmerksamkeit und etwas zeitlichen Aufwand seitens des Anlegers.

Dabei können jedoch auch Tagesgeldangebote aus dem europäischen Ausland genutzt werden, da diese ebenfalls durch die europäische Einlagensicherung in einer Höhe bis zu 100.000 Euro abgesichert sind.

Sollten Sie sich für eine Festgeldanlage entscheiden wollen, ist zu bedenken, dass die Zinsen für ein Jahr oftmals nicht höher als 2 Prozent liegen und dass viele Finanzexperten von Festgeldanlagen über 3 Jahre abraten, da in den nächsten Jahren mit einer Erholung der Sparzinsen gerechnet wird.

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