Wintersport: Skihersteller Fischer befürchtet eine schlechte Saison

Aktuell befürchtet der bekannte Skierzeuger „Fischer“ aus Oberösterreich einen Umsatzrückgang. Dieser könne heuer bei 8 bis 9 Prozent liegen.

Während im letzten Jahr noch 3 % Plus im letzten Geschäftsjahr vermeldet wurden, möchte man nun mit einer größeren Produkt-Palette und neuen Angeboten, beispielsweise im Bereich der Schuhe, dem drohenden Umsatzrückgang gegensteuern.

Welche Probleme sieht Geschäftsführer Föttinger?

Neben dem nicht vorhandenen Wachstum im Bereich Skisport ist die Klimaerwärmung ein Problem. Trotzdem sieht der Geschäftsführer in den Bereichen „Produktpalette weg vom Ski“ und als Gesamtanbieter für Schuhe, Stöcke und Bindungen Chancen. Ein Drittel des Umsatzes liegt aktuell im Bereich der nordischen und Alpin-Skischuhe – Auch der Ertrag ist hierbei gut.

Der Erfolg des letzten Jahres liegt im Marktaufbau in den USA sowie Frankreich. Dennoch werde der letzte schwache Winter zu spüren sein, die Vorbestellungen sind aktuell schwach. Da sich das Geschäft auch anhand der Schneemengen und dem Wetter orientiert, hofft Föttinger auf mehr Schnee in der Wintersaision. In Russland wird der Markt durch die Währungsentwicklung beim Rubel belastet.

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