Familienbonus Plus 2018/2019 in Österreich – Rechner, Voraussetzungen, Fragen & Antworten

“ Familienbonus Plus“; ein Konzept zur steuerlichen Entlastung von Eltern, die Familienbeihilfe empfangen

Am 1. Januar 2019 tritt mit dem “ Familienbonus Plus“ ein Programm in Kraft, das maßgeblich zur steuerlichen Entlastung von Eltern und zur Reduktion des Armutsrisikos für geringverdienende Eltern beitragen soll.

Demnach erhalten Eltern, die zum Bezug von Familienbeihilfe berechtigt sind pro Jahr einen Steuerbonus von bis zu maximal 1500 € je Kind. Diese Gutschrift wird direkt auf die Steuerschuld angerechnet und reduziert somit die individuelle Steuerlast.

Der Nutzwert bzw. absolute Wert des Bonus orientiert sich an dem Bruttoeinkommen der Eltern bzw. dem Umfang der geleisteten Lohnsteuer. Der Familienbonus kann wahlweise unter den beiden Elternteilen zu gleichen Teilen aufgeteilt werden oder lediglich von einem Erziehungsberechtigten vollumfänglich in Anspruch genommen werden.

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Für volljährige Kinder, die eine Ausbildung oder ein Studium absolvieren, erhalten Eltern einen jährlichen Familienbonus in Höhe von bis zu jeweils 500 €. Laut dem Präsident des “ Katholischen Familienverbandes“ Alfred Trendl ist der “ Familienbonus Plus“ in diesem Kontext im Vergleich zur bisher geltenden Freibetragsregelung als eine objektive Verbesserung zu verstehen.

Gemäß Prognosen des österreichischen Finanzministeriums werden voraussichtlich 950000 Familien bzw. 1, 6 Millionen Kinder Nutznießer der Maßnahme sein. Parlamentarische Rechnungsmodelle gehen davon aus, dass Haushalte durch das Programm ein durchschnittliches Einkommensplus von 611 € bzw. 2,4 % pro Jahr erfahren werden. Die Regierung klassifiziert das Konzept deshalb als “ bedeutenden Meilenstein“ für die österreichische Familienpolitik.

Was ist der “ Familienbonus Plus“?

Zum 1. Januar 2019 gelten die Regelungen zum “ Familienbonus Plus“. Dies ist ein Absetzbetrag in Höhe von 1500 € pro Jahr und minderjährigem Kind. Für volljährige Kinder für die Familienbeihilfe bezogen wird, reduziert sich der Betrag auf ein Volumen von jeweils 500 € pro Jahr. Eine unmittelbare Reduktion der persönlichen Steuerlast ist durch diese Maßnahme zu realisieren.

Quelle: https://www.foerderportal.at/familienbonus-plus/

Was ändert sich durch die Einführung der Maßnahme?

Sowohl der Kinderfreibetrag als auch die steuerliche Absetzbarkeit für Kinderbetreuungskosten für Kinder im Alter von bis zu 10 Jahren werden durch die Einführung des “ Familienbonus Plus“ ausgehebelt. Das Wegfallen dieser Regelungen rechtfertigt die Bundesregierung mit den vermeintlich unbürokratischeren Abläufen der innovativen Maßnahme. Zusätzlich versprechen die Politiker eine mutmaßlich hohe Wirkungskraft und durchgängig hohe Transparenz des Programmes.

Entsprechend sei das Modell “ Familien Bonus Plus“ in Relation zu den beiden wegfallenden Maßnahmen mit einer fünffachen Wirkung und unkomplizierten Arbeitsabläufen verknüpft. Für die steuerliche Geltendmachung der Kinderbetreuungskosten mussten bisher zwingend alle diesbezüglichen Rechnungen als Nachweise aufbewahrt werden.

Um die Kosten für die Betreuung absetzen zu können dürfte für die Arbeit lediglich Personal beauftragt werden, das bestimmte fachspezifische Ausbildungen durchlaufen hatte. Dieser komplizierte Ablauf verhinderte, dass ein Großteil der Eltern die Option für sich beanspruchte.

Durch die Etablierung des Programmes entsteht ein einmaliger Umstellungsaufwand im Segment der EDV- Lohnverrechnung.

Ab welchem monatlichen Einkommen sind die positiven Effekte des Programmes spürbar?

Da der “ Familienbonus Plus“ bereits ab dem ersten geleisteten “ Steuereuro“ greift, ist eine sofortige finanzielle Entlastung des Steuerzahlers erkennbar.

Wer profitiert laut Experten am meisten von den Regelugen zum “ Familienbonus Plus“?

Nach Einschätzung von Experten profitieren in erster Linie Alleinverdiener mit einem Kind und einem monatlichen Bruttoeinkommen von mehr als 1750 € von dem “ Familienbonus Plus“, da diese Personengruppe den Steuerbonus gänzlich ausschöpfen kann. Gleiches gilt für Eltern mit zwei Kinder und einem Bruttoverdienst pro Monat von mindestens 2300 € bzw. drei Kindern und einem monatlichen Bruttoverdienst von mehr als 2650 € je Monat. Wer beispielsweise zwei minderjährige Kinder hat und pro Jahr eine Lohnsteuer in Höhe von 3000 € bezahlt, muss künftig keine Einkommenssteuer mehr entrichten. Die diesbezügliche persönliche Steuerentlastung beträgt in diesem Fall 100 %. Nach Prognose des Finanzministers Hartwig Löger werden rund 80 % aller in Österreich lebenden Eltern den Bonus ganzheitlich nutzen können.

Modelle der in Innsbruck ansässigen “ Gesellschaft für angewandte Wirtschaftsforschung“ zeigen, dass tatsächlich primär Eltern der mittleren Einkommensschicht durch die Regelungen zur Gutschrift an finanzieller Entlastung gewinnen werden. Zur mittleren Einkommensschicht zählen rund 30 % der Haushalte in Österreich.

Werden spezielle Personengruppen durch die Einführung der Maßnahme benachteiligt oder schlechter gestellt?

Sowohl der “ Katholische Familienverband“ (KFÖ) als auch die “ Caritas“ begrüßen das Konzept und werten den “ Familienbonus Plus“ als wertvolles Programm, um eine finanzielle Entlastung für Sorgeberechtigte sicherzustellen.

Gleichzeitig entfaltet die Maßnahme laut Angabe der Experten eine nachhaltige präventive Wirkung zur Reduktion des Armutsrisikos für Alleinerziehende und kinderreiche Familien. Sämtliche Einkommensschichten würden demnach von dem Modell langfristig profitieren. Armutsgefährdete Gruppen werden somit nicht schlechter gestellt als bisher, sondern gestärkt.

Was ist der “ Kindermehrbetrag“ und wer erhält ihn?

Alleinerziehende Geringverdiener erhalten eine jährliche Mindestentlastung von 250 € je Kind und Jahr. Diese Leistung wird als “ Kindermehrbetrag“ tituliert. Abhängig von der jeweiligen Einkommenssituation wird diese Mindestentlastung durch höhere Absetzbeträge oder den “ Familienbonus Plus“ garantiert. Demnach werden sowohl einkommens- bzw. lohnsteuerpflichtige Eltern als auch solche mit einem geringen Verdienst gefördert, der zu niedrig ist als dass Lohn- und Einkommenssteuer anfallen würden. Bei einem Bruttoeinkommen von weniger als 1200 € pro Monat fallen weder Lohn- noch Einkommenssteuer an. Mit einem Verdienst in dieser Höhe zählen Menschen in Österreich daher zu der Gruppe der “ Geringverdiener“.

Welche positiven Auswirkungen hat der “ Kindermehrbetrag“?

Der “ Kindermehrbetrag“ fällt Alleinerziehenden mit einem objektiv niedrigen Einkommen zu. Aufgrund dessen unterstützt die Leistung zielgerichtet armutsgefährdete Eltern.

Wem steht der “ Familienbonus Plus“ zu?

Der Absetzbetrag steht allen in Österreich lebenden Erziehungsberechtigten zu, die Kinderbeihilfe empfangen. Familien deren Kinder in EU- Staaten, dem “ EWR- Raum“ oder der Schweiz leben, bekommen eine “ indexierte“ Leistung, die an das örtliche Preisniveau angepasst ist in dem die Kinder aktuell leben. In diesen Fällen wird der Bonus entweder gemindert oder erhöht. Eltern deren Kinder ihren Wohnsitz in Drittstaaten unterhalten, dürfen die Gutschrift nicht entgegen nehmen. Ferner dürfen Personen, denen ein Unterhaltsabsetzbetrag zusteht den Bonus bekommen.

Gibt es festgeschriebene Einkommensobergrenzen für den Erhalt der Gutschrift?

Die Maßnahme “ Familienbonus Plus“ geht mit keiner determinierten“ Deckelung“ einher. Lediglich die individuelle Einkommenssteuer beeinflusst die absolute Höhe der Gutschrift.

Erhalten Arbeitslose den “ Familienbonus Plus“?

Wenn Personen mehr als 11 Monate bzw. 330 Tage staatliche Leistungen in Form von Arbeitslosengeld, Mindestsicherung oder Notstandshilfe bezogen haben, sind diese für den Bezug der Maßnahme ausgeschlossen.

Zusätzlich rechtfertigt die Regierung die Klausel damit, dass Arbeitslose und Empfangende der Mindestsicherung an keine Steuerpflicht gebunden sind. Über die Mindestsicherung fällt entsprechenden Personen ein determinierter Förderbetrag zu. Ein Bezug des Bonus würde deshalb eine objektive Doppelförderung darstellen.

Welches Vorgehen ist erforderlich, um den “ Familienbonus Plus“ zu erhalten?

Optional kann die Maßnahme über die Lohnverrechnung 2019 oder die Steuererklärung für das Kalenderjahr 2019 in Anspruch genommen werden. Die Lohnverrechnung wird vom jeweiligen Arbeitgeber ausgeführt. Wird der Absetzbetrag über die Lohnverrechnung realisiert, ist der Familienbonus beim jeweiligen Arbeitgeber zu beantragen.

Diesbezügliche Anträge werden frühestens ab Dezember 2018 entgegengenommen und bearbeitet. Im Zuge der Lohnverrechnung ergibt sich eine Steuerentlastung von 125 € je Kind und Monat. Die monatliche Verrechnung fällt erstmalig in das Jahr 2019.

Die Erstattung für geringverdienende Alleinverdiener und Alleinerzieher erfolgt im Rahmen der Arbeitnehmerveranlagung für das Jahr 2019. Der Bonus wird demnach 2020 verrechnet.

Welche Formulare sind notwendig für die Beantragung der Maßnahme?

Im Dezember 2018 ist bei dem Arbeitgeber das ausgefüllte Formular “ E 30″ abzugeben. In Verbindung mit der Steuererklärung sind das Schriftstück “ L 1″ sowie die zugehörige Beilage “ L 1K“ zu beantragen und einzureichen. Bei einer Arbeitnehmerveranlagung ist ebenfalls das Schriftstück “ L 1 K“ zu befüllen, das bei zuständigen Finanzämter kostenfrei verfügbar ist.

Welche Daten müssen in das Formular zur Beantragung für die künftige Lohnverrechnung eingetragen werden?

Mit Hilfe eines amtlichen Vordruckes sind bestimmte Daten an den Dienstgeber zu übermitteln. Demnach muss das Formular Name, Geburtsdatum des jeweiligen Kindes, die persönliche Versichertennummer, Wohnsitz des Kindes und Angaben ob der betreffende Dienstnehmer oder dessen Partner zum Empfang der Familienbeihilfe berechtigt ist enthalten. Außerdem sind unbedingt Informationen zu etwaigen gesetzlichen Unterhaltsverpflichtungen einzufügen. Final ist anzugeben, ob der Bonus gänzlich oder zur Hälfte genutzt werden soll.

Ebenso sind dem Arbeitgeber Nachweise vorzulegen, die einen rechtskräftigen Anspruch auf Familienbeihilfe bzw. „Familienbonus Plus“ auslösen. Eventuelle diesbezügliche Änderungen sind dem Dienstgeber innerhalb eines Monats mitzuteilen. Anträge und Mitteilungen zu relevanten Neuheiten sind dem Lohnkonto des Beschäftigten hinzuzufügen. Der Arbeitnehmer hat in diesem Kontext eine Mitwirkpflicht inne. Etwaige Zuwiderhandlungen dieser Regelungen können negative Sanktionen nach sich ziehen.

Was passiert wenn der Antragsteller mehrere Arbeitgeber hat?

Wenn ein Dienstnehmer zu mehreren Arbeitgebern ein Beschäftigungsverhältnis unterhält bzw. verschiedene Dienstgeber hat und eine Verrechnung der Gutschrift über den Arbeitgeber anstrebt, darf der Antragssteller die Beantragung für die Gutschrift theoretisch bei unterschiedlichen Arbeitgebern stellen.

Wichtig ist allerdings, dass der Beschäftigte den Antrag für ein bestimmtes Kind ausschließlich bei einem ausgewählten Dienstgeber stellt. Demnach kann der Arbeitnehmer für ein und dasselbe Kind den “ Familienbonus Plus“ nur bei einem seiner Arbeitgeber zur Lohnverrechnung anfordern. Prinzipiell gilt; wer mehrere Kinder und unterschiedliche Arbeitgeber hat, kann frei wählen wie er die Beantragungen pro Kind und Arbeitgeber verteilt.

Wo erhalte ich die aktuellen Formulare zur verbindlichen Antragsstellung?

Die notwendigen Dokumente zum Zweck der Antragsstellung erhalten Interessierte ab Dezember 2018 über die Internetpräsenz des “ Bundesministeriums für Finanzen“. Ohne eine Gebühr leisten zu müssen, können die Formulare flexibel heruntergeladen werden. Zusätzlich liegen ab Anfang Dezember 2018 Anträge in den regionalen Finanzämtern zur kostenlosen Mitnahme aus.

Wie können Ehepartner oder getrennt lebende Eltern den Absetzbetrag untereinander aufteilen?

Eltern können den Familienbonus flexibel aufteilen. Eine der Personen kann den vollen Umfang der Gutschrift wahlweise für sich beanspruchen. Alternativ ist der Bonus zu jeweils 50 % untereinander aufzuteilen. Bei Eltern, die weniger als drei Jahre getrennt leben greift zudem eine spezielle Aufteilungsvariante.

Sofern ein Elternteil für Unterhalt und Kinderbetreuung eines maximal zahnjährigen Kindes aufkommt und die Kosten für die Betreuung ein Volumen von mindestens 1000 € umfassen, erfolgt eine Verteilung des Bonus im Verhältnis von 90 % zu 10 %.

Bei 1500 € kann ein Elternteil demnach 1350 € pro Kind und Jahr geltend machen, während die andere Partei einen Absetzbetrag von 150 € bekommt. Unterlässt der unterhaltspflichtige Part Unterhaltszahlungen und bleibt diesem säumig, verwirkt dies dem Anspruch auf den Erhalt der Gutschrift oder reduziert den Familienbonus.

Kommt der Unterhaltspflichtige während eines Jahres nicht ganzheitlich seiner Zahlungspflicht nach, senkt sich der Anspruch auf den Bonus.

Bleiben die Zahlungen komplett aus, steht dem Säumigen keine Gutschrift in Form der Maßnahme zu. Diesbezügliche Regelungen besitzen bis zum Jahre 2021 Gültigkeit. Diese spezielle Aufteilungsvariante kann ausschließlich in Form einer nachträglichen Arbeitnehmerveranlagung geltend gemacht werden.

Wie oft kann ich die Aufteilungen des “ Familienbonus Plus“ ändern?

Die Regelungen für das Konzept erlauben in einem Turnus von einem Jahr Änderungen zu der Aufteilung der Gutschrift. Die Aufteilung ist pro Kalenderjahr zu treffen. Unterhalb eines Jahres sind relevante Änderungen unzulässig.

Was ändert sich für Menschen mit Behinderung durch die Einführung des Programmes?

Die derzeitigen Regelungen für behinderte Menschen bleiben durch die Maßnahme unangetastet. Eine etwaige Schlechterstellung dieser Personengruppe ist daher nachweisbar auszuschließen. Das Recht auf den “ Familienbonus Plus“ ist an den aktuellen Anspruch auf Familienbeihilfe gekoppelt.

Demnach steht Eltern behinderter Kinder, die zum Bezug von Familienbeihilfe berechtigt sind, die Anrechnung der Gutschrift zu. Das jeweilige Alter der Kinder ist in diesem Kontext unbedeutend. Haben Eltern ein Anrecht auf eine erhöhte Familienbeihilfe bleibt dies weiterhin bestehen.

Wie kann ich meine zu erwartende steuerliche Entlastung durch den “ Familienbonus Plus“ zuverlässig berechnen?

Das österreichische “ Bundesministerium Finanzen“ stellt unter dem Link https://rechner.cpulohn.at/bmf.gv.at/familienbonusplus/#bruttoNetto_familienbonus einen kostenlosen Rechner für eine explizite Berechnung zur Verfügung.

Unter Eingabe der individuellen Daten erhalten Interessierte umgehend eine unentgeltliche Auskunft über die jeweilige steuerliche Entlastung, die durch das Inkrafttreten der Maßnahme zum 1. Januar 2019 rechtskräftig wird.

Der “ Brutto- Netto- Rechner“ des Bundesministeriums zeigt transparent die tatsächliche Steuerersparnis an, die in Verbindung mit dem “ Familienbonus Plus“ und einem etwaigen “ Kindermehrbetrag“ wirksam wird.

Welche Daten benötige ich für die Eingabe in den Rechner?

In die Matrix sind persönliche Angaben zum jeweiligen Dienstnehmer und Dienstgeber sowie die Verrechnungsintervalle einzugeben. Neben dem monatlichen Bruttoverdienst sind die “ SV- Gruppe“, Angaben zum Alleinverdienerabsetzbetrag, die Anzahl der minderjährigen und volljährigen Kinder, Pendlerkilometer bzw. Pendlerpauschale, Angaben zu Sachbezügen, der Mitarbeitervorsorgekasse, dem Lohnsteuer- Freibetrag und bisher bezogenen Kinderfreibeträgen einzugeben.

Abschließend ist anzugeben, ob ein geteilter Bonus gewünscht ist. Nach Eingabe sämtlicher Informationen bekommt der Interessent fundierte Informationen, die detailliert die tatsächliche finanzielle Entlastung belegen.

Grundsätzlich transportiert der Rechner unverbindliche Modellrechnungen für die die Behörde kein Gewähr übernimmt. Die absolute Höhe der Verrechnung kann in Einzelfällen deshalb theoretisch von dem Rechenmodell auf der Online- Seite des Bundesministeriums abweichen.

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